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1 (1874) Die Perioden der Geschichte der Pharmacie
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klärend wirkten; letzterer Chemiker suchte namentlich die Vier-atomigkeit oder Vierwerthigkeit des Kohlenstoffs zu beweisen.

Typentheorie.

Die typische Anschauungsweise der Constitution chemischerVerbindungen nahm 4 Formen an, in denen sich die Elementeunter einander verbinden (hiebei sind II 1, 0 = 16, C = 12,N 14 bezeichnet):

1) Wasserstoff- oder Salzsäuretypus oder ~|, hierher ge-hören Chlorkalium K j, Chloräthyl C 2 ^J, Aethyl £?*&.

H|» NO«)"

2) Wassertypus jji 0, hierher gehören Salpetersäure jj ; ()

KJ" K/" 1I| u

Kali j(iO, Kalihydrat gj0, Schwefelwasserstoff jjjS, Aethcr

CH*! ' Alkohol g jO u. s. w., namentlich die lbasischenSäuren. Ausserdem zählt man zu diesen noch die verdichteten

H 2 )"

Typen a) des Wassertypus Hi0 2 (= 2 At. Wasser), hierher ge-rn

hören die 2basischen Säuren z. B. Schwefelsäurehydrat g j0 2 ,ferner die 2säurigen oder 2atomigen Alkohole z. 15. Aethylen-P TT i ii 2 1

alkohol h!0 2 ; b) Wassertypus H 2 [o 3 (3 Atome Wasser), hierher

H 2 !

gehören die 3basischeu Säuren und 3saurigen Alkohole, z. !»

111 1

l'liosphorsäuretrishydrat ., O3, (Jlycerylalkohol(Glyoerin) :! .! 5 '0.j-

1131 11^

"/ . .

3) Ammoniaktypus H>N, zu diesen gehören a) die Arnim'

\\\oder Aminbasen, in denselben vertritt 1 Atom, 2 Atome oder >Atome eines Alkoholradicals 1, 2 oder 3 Atome Wasserstoff; h)die Amide, in denen 1, 2 oder 3 Atome Säureradical 1, 2 oder'.'> Atome Wasserstoff im Ammoniak vertreten.

Aber nicht allein organische Radicale, auch Metalle könnenden H im Ammoniake vertreten.

C 2 H 3 0)

Beisp. Quecksilberacetamid Hg >N, hier vertritt C2H3O oder

H Sdas Acetyl und Quecksilber jedes 1 Atom H (Hg 100).