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d) die Benutzung der Bäder, Mineralwasser u. s. w. zuge-nommen hat*), wodurch
e) viele chemische Ppte. und galenische Mittel darum ver-drängt werden;
f) chemische Ppte. von Nichtapothekern verkauft werden,wozu noch die Uebergriffe von Geheimmittelkrämernund Droguisten kommen.
Dr. Phöbus sagt: die Factoren gewinnen von Jahr zu Jahran Bedeutung und die Staatsregierungen lassen es sich nicht an-gelegen sein die unberechtigten derselben zu entfernen, und dochsei es für das allgemeine Beste hoch icichlig, dass der Apothekerso sorgenfrei gestellt sei, dass er freudig seinen mühsamschwierigen, häufig der Gesundheit nachtheiligen, immer sorgenvollenBeruf erfüllen könne.
Dr. Phöbus beklagt ferner, dass noch immer der pharmaceu-tische Stand unter ärztlicher Autorität stehe, das sei im vorigenJahrhunderte entsprechend gewesen, jetzt sei es nicht mehr zeit-gemäss. Es sei die Pflicht der Aerzte, von ihrem Standpunkteaus das allseitige Verlangen der Apotheker nach Verbesserungals gerecht bei jeder Gelegenheit anzuerkennen und zu unter-stützen.
So viele Wege auch bis jetzt von den Apothekern eingeschla-gen wurden, eine richtige Stellung des Apothekerstandes demStaate, den Aerzten und dem Publico gegenüber zu erringen, esverhalle alles fast ungehört, oder es wurden doch nicht dierichtigen Wege eingeschlagen, eine gründlichere Beform zu er-möglichen! Die Apotheker können es nur als höchst dankenswerthanerkennen, dass eine so bedeutende medicinische Persönlichkeit,wie der Ober-Medicinalrath Phöbus, in dieser Angelegenheit sichfür den pharm. Stand ausgesprochen hat.
Zum Schlüsse dieses Capitels kann ich nicht unterlassen, zurrichtigen Beurtheilung des Apothekerstandes folgende Punkte zuberühren, die wol bei einer durchgreifenden Reform Berücksich-tigung verdienten:
1) die Oberaufsicht der Apotheken müsste einem practischenund wissenschaftlichen, «5er noch im Besitze einer Apotheke seien-den, die Pharmacie ausübenden Apotheker übertragen werden, dan ur dieser die pharm. Verhältnisse, wie sie gerade zur Zeitliegen, kennen kann;
*) Man vergleiche die Zalil der Arzneimittel gegen die Zahl der Heil-mittel aus früherer Zeit und man wird finden, dass dieselben oder eigent-lich der Gebrauch von ersteren abgenommen, die Zahl und der Gebrauchder letztern aber zugenommen hat. Potio Riverii und Brausepulver sindz - B. fast gänzlich von Sodawasser, Salzlösungen durch Bitterwasser ver-drängt worden.
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