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1 (1874) Die Perioden der Geschichte der Pharmacie
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Herberger, G, W. Scharlow, Jacob Bell, Georg Christoph Witt-Hein, Waltz, E. Geffcken, F. H. Wilms, Em. Riegel, Rud.Wild, Brendecke, E. Müller, Diesel, Reich, Volland, Stichel,C. G. Quarizius, C. W. H. Trommsdorff, Hugo Trommsdorff,V. Chr. Mann, G. L. Ulex, G. A. Siruwe, Alb. Frickhinger,J. M. A. Probst, W. Keller, A. P. van der Vliet, L. A. Buch-ner, Jul. von Trapp, C. A. Ingenoki, P. L. Morin, H. H. J.Hager, Th. F. Marsson, M. J Fordos, C. Jobst, Louis Posselt,Ad. Peltz, F. Salmy, Mich. Pettenkofer, N. Neese, J. W. Kle-ber, L. A. Roth, B. Hirsch, 0. Ä. Ziureck, W. Dankioorth,F. F. H. Ludtoig, Th. Rieckher, Wolfruin, R. von Schröders,Kymenihal, Schultz, Lehmami, C. Wäber, Björklund, H. E.Robiquet, 0. und /. Walcker, Diürichs, F. A. Flückiger, Th.Peckhold, Ed. Reichard, E. Jacobsen, J. M. Funke, Sigism.Feldhaus, Härtung Schwarzkopf, Chr. Hirzel, Arth. Casselmann,J. B. S. A. Micke, A. Kromayer, F. Vorwerk, A. Marggraff,R. Mirus, Spirgatis, Th. Poleck, Leop. Schoonbrodt, Gust.Dachauer, Kohlmann, Dr. Schwanert, Dr. J. Georg Noel Dra-gendorff, E. Marquis, J. F. Martensen, Magister Kubly, Mag.Masing, Th. Schmieden, Renard.

Ausserdem finden sich noch einige in der 2. Abtheilung an-gegeben, von denen keine Nachricht über Lebensverhältnisse zugeben mir möglich war.

In der 10. Periode der Pharmacie gedachten wir der Grün-dung des Norddeutschen Apothekervereins durch Rud. Brandes.Diesem Vereine, der in jener Zeit ins Leben trat, welche demmächtigen Aufschwünge der Chemie durch Liebig voranging undvon grossem Einflüsse auf die sociale Stellung der Pharmaciewerden sollte, war es vorbehalten, von nun an eine nicht unbe-deutende Rolle, namentlich was die pharm. Verhältnisse Deutsch-lands anbetraf, zu spielen und hätten dieselben sich wahrschein-lich noch ungünstiger, als sie es in der That wurden, gestaltet,wenn dem Vereine nicht manches Uebel abzuwenden geglücktwäre. Alles Gute, das der Verein wirkte, wenn auch speciellDeutschland zu Gute kommend, konnte jedoch nicht ohneEinfiussauf die Entwickelung der Nachbarstaaten (namentlich Russlands)sein und somit kann seine Thätigkeit als der gesammten Phar-macie zu Gute kommend angesehen werden. Die Gründungdieses Vereines datirt vom Jahre 1820, Rud. Brandes, sein ersterOberdirector, war die Seele desselben, doch wurde er gründlichvon E. F. und L. Aschoff, Beisenhirz, Du Menü, Witting u. a.Collegen unterstüzt.

Betrachten wir nun zuerst den Zweck des Vereines, derselbesollte:

1) die Hebung der theoretischen und practischen Pharmacieanstreben;

2) für die Verbesserung der innern und äussern Stellungder Pharmacie Sorge tragen;