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Die Pflanzenchemie : ein Handbuch für Aerzte und Apotheker ; unter theilweiser Zugrundelegung von Thomson's Organic Chemistry und mit Benutzung der besten Quellen
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CapHel V. Zunammengpsetzte Säuren.

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salz von etwas Salmlaklösung wieder auf, was der traubensaure Kalk nichtthut. Citronensäure und Aepfelsäure geben In der Kälto keinen Niederschlag,entere aber, wenn mao erhitzt; letztere auch dann nicht. Weinsäure fülltschwefelsauren Kalk nicht, aber TraiibeBsäure. "Weinsäure reducirt Chrom-säure zu Chromoxyd.

Von Kalkwasser nicht gefällt werden auch E quise t säure und Fu-marsäure; erstere aber durch Barytwasser, beide durch Bleizuoker kry-stallinisch — aber das fumarsaure Bleioxyd löst sich beim Erhitzen wieder auf.

Zuckersäure wird durch Kalk- und Barytwasser nicht gefällt, aberdurch Bleizucker flockig.

Die Gerbsäur e erkennt man durch ihr Verhalten zu Eisonoxydsal-zen, Leimlösung und Brechweinstein.

Gallussäure ist von ihnen dadurch bestimmt unterschieden, dasssie Leimlösung nicht fällt, so wie auch die Lösungen der Alkaloide.

Me konsäure und ihre Brenzsäuren, so wie Breuzgallussäur efärben Eisenoxydsalze roth. Ihre gegenseitige Unterscheidung ist nur durchvollständige Prüfung der Eigenschaften möglich.

3) Die fetten Säuren sind durch ihre Leichtschmelzbarheit und ihreEigenschaft mit Alkalien schäumende Auflösungen zu geben, im Allgemeinenleicht zu erkennen; sehr schwer ist aber die Unterscheidung diu- einzelnen.

In Bezug auf die seltener vorkommenden organischen Säuren müssenwir auf die Beschreibung einer jeden verweisen.

Zweite C 1 a s s e.

Pflanzen alkaloide.

[Die wichtige Classe der Pflanzenbasen d. h. derjenigen Pflunzenstofl'eiwelche sich in ihren Eigenschaften unzweifelhaft den Alkalien anschliessen,besieht überhaupt erst seit 1816, wo SEnTup.nNF.it zuerst die alkalische Naturdes von ihm im Opium aufgefundenen Morphins nachwies. Man hat zwarseil dieser Zeit eine nicht unbeträchlliche Anzahl unzweifelhafter und einenoch grössere Menge zweifelhafter Alkaloide aufgefunden, wahrscheinlich aberkennen wir nur den geringsten Theil der wirklich exislirenden Pflanzenbasen,so wie wir auch noch keinesweges über d : e wahre Nalur derselben ins Reinesind. Diess letztere ist in so fern unangenehm, als es unter den Pllanzen-stofTen „j c ] lt wen fg e gj c j,| ) we i c he einer Verbindung mil Säuren fähig »i» d i