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Die Pflanzenchemie : ein Handbuch für Aerzte und Apotheker ; unter theilweiser Zugrundelegung von Thomson's Organic Chemistry und mit Benutzung der besten Quellen
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Erste

A IM li c i I ii ii g.

Von den Pflanzen st offen.

Die Pflanzenstoflfe zerfallen in drei Classen: Säuren , Basen und neu-trale Körper*). [Es müssen jedoch in letzlerer Abtheilung mehrere im.zweifelhaft saure und basische Körper abgehandelt werden, um sie nicht vonihren Radikalen zu trennen. Es sind jedoch nur solche, welche für sichnicht wohl als Säuren oder Basen erkannt werden können].

E r s t e © 1 si s s e.

L'flaii z e 11 s ä ure n.

Man kann diese füglich eintheilen in 1) flüchtige; 2) fixe, von denenmehrere in der Hitze Brenz säuren (pyraeids , aeidet pyrognes) liefern;

3) fette Säuren, aus Oelen und Fellen durch Verseifung gewonnen;

4) unvollständig gekannte Säuren; 5) zusammengesetzte Säuren, aus einemvegetabilischen Radikal und einer Säure bestehend.

*) Thomson nimmt noch eine Ciasse an, welche er iniermediaie budiesnennt und wohin er Aelher, Aldehyd, Holzgeist, Farbstoffe, Oele, Kam-pher, Harze und Gummiharze rechnet, während die Benzoylreihe, dieAmide, die Zucker u. s. w. zu den neutral principles , kommen Unswollt«! der Grund des Verfassers, dass diese Körper fähig wären,mit andern bestimmte Verbindungen einzugehen, in sofern nicht ein-leuchten, als diess auch Zucker, Stärkmehl u. s. w. thun, viele derhierher gezogenen Körper über nicht. Dass die alle, beibehaltene, Einlhei-lung nicht mehr genügt, ist sehr wahr, es scheint aber gewagt, hei demjetzigen bewegten Zustande der organischen Chemie eine neue systema-tische Eintheilung zu versuchen, welche das nächste Jahr kaum mehrgelten würde. Die verwandten Gruppen kann man ja überall vereinigen.

Anin. des lieber*.