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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
Entstehung
Seite
130
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Seinige zu versetzen wissen. Ucbrigens würde das auchvon allen Nationen gelten.

»Ist seine Individualität gerade derselben ähnlich, so„würkt sie hinreissend auf ihn; aber auch nur so lange,»als sich diese Stimmung bei) ihm erhalt."

Gilt wieder überall.

„So kann Eine Parthie ganz gleichgültig gegen eine„dramatische Dichtung bleiben, mit welcher die Andere Ab»„götterey treibt, und so kann aus einem schwärmerischen„Bewunderer der kälteste Tadler werden."

Alle diese Worte — denn warlich! es sind nur Wor-te — sind blos aneinander gereiht, um zu beweisen, daßein deutscher Schauspieldichter, der gefällt, blos dasGlück gehabt hat, ein Publikum anzutrcffen, dessen Indi-vidualität der Seinigen ähnlich ist. Das soll also wohleine Demüthigung seyn, aber ich für mein Thcil begnügemich gern damit; denn da meine Stücke in Deutschland,Rußland, Polen, Schweden, Dännemark, Holland u. s.W. überall mit Veyfall aufgeführt worden, so kann ichmich rühmen, daß ich wenigstens eine sehr allgemein an-passende Individualität besitze, und wenn ich mich nichtsehr irre, so ist das eben kein schlimmes Kompliment, dennes heiße mit andern Worten: Reiintniß des menschlichenHerzens. ,

„Daher dann die unaufhörliche Periodenweise Ab«„Wechslung unsers Theaters; cs kann zu keiner Selbst,„ständigkeit kommen; daher lassen die Begebenheiten unft-

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