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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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schmack dem Publicum als Richtschnur aufdringen wollt;keck absprecht, und, weil es euch an Gründemang!t,durch hochtrabende Kunllworte tauscht, die ihr selbst Nichtversteht; hier einen befreundeten Dummkopf sanft strei-chelt, und dort einen angcfeindetcn Mann von Genie wü-tend begeifert euch Alle treffe meine Geisel!

Drittes Fragment.

Einige Proben von Albernheiten in der JencuschenLiteraturzeitung.

^,^ie Deutschen haben vor und nach den Zeiten des heili-gen Bonifacius, bis auf den heungen Tag, ihre Götzengehabt, vor denen sie das Knie beugten, und deren Ora-kelsprüche sie schweigend ehrten. Es giebt nur Eine Art,um die Gläubigen, die aus jedem hohlen Baume dieStimme einer Dryade schallen hören, von ihrem Irrlhumzu überzeugen: man muß den Baum umhaueu.

Ich wüste so eitel scyn als ein Rccenftnt, wenn ichmeine Axt für scharf genug hielte, einen Siamm zu verle-tzen, der, wenn auch gleich seine Wurzeln weht viel raunen,doch von hundert ausgestrecktcn und mit Federn bewaff-neten Händen gestüzt wird; aber hier und da einen Zweigzu kappen, der mit seinen giftigen Früchten herüber hängt,ist eine Tbat, zu d r es vielleicht des Muths cines Mar-tyrers, jedoch keines Heldenarms bedarf.

Ihr