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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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Eilftes Fragment.

Ueber das Unheil, welches eine Recension stif-ten kann.

» ists nun mehr? wird vielleicht Mancher sagen;

es giebr ja der schlechten Bücher so viele in der Welk; ob ihreZahl durch eine schlechte gelehrte Zeitung vermehrt wird odernicht, wem ist daran gelegen? wem bringt es Nachtheil?"

"Ich habe oben erwiesen, daß dieRcccnsionen im Fachder schönen Wissenschaften wenig oder gar keinen Nutzenstiften; aber wollte Gott man könnte nichts schlimmeresvon ihnen sagen. Ich bin überzeugt, daß sie viel Unheilanrichten, und daß eine Recension, wie die über -HorebsMoos vom Parnasse, (deren es mehrere Hunderte in derL. Z. giebt,) das ganze zeitliche Glück eines Jünglingsvernichten kann.

Man erlaube mir einen Fall zu erdichten. Erdich-ten, sage ich? höchst wahrscheinlich hat er sich schon mehrals Einmal zugetragcn.

Fritz, ein jungcx Mensch von Talenten, aber durchArmuth verhindert, seinen Geist gehörig auszubilden, hakdas Glück, einen hohen Gönner zu finden, der viel beyHofe gilt, und zugleich ein Schwachkopf ist, wie sich daswohl zuweilen trifft. Dieser Schwachkopf halt seinen^rotsZe für einen guten Dichter, weil er einst seinen Ge«

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