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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
Entstehung
Seite
73
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Außer Go'the weiß ich nur noch Einen Schriftsteller,gegen den er, besonders in Rücksicht auf Moralität, mitgroßer Schonung verfährt, dieser ist nemlich— er selbst.

„Ich will nicht glauben/' sagt p. 252. Leostheneszu seiner Geliebten, als sie sich vor Gericht eines edlenSklaven annimmt, »ich will nicht glauben, daß dieser„hier durch ungewöhnliche Starke, mit welcher du ihn„etwa Lasten aufheben, oder andere Sklavendienste ver-nichten sahst, dein Auge lüstern gemacht habe? «

Welch' eine schmutzige, ekelhaste Stelle! — Hu!wie würde Herr Huber über mich hergefahren feyn, wennich mir jemals einen solchen Schmutz erlaubt hatte.

S. t Z9> verwickelt er sich abermals in Widerspruchmit sich selbst. Er sagt von Jffland: (den er einen manc >5 park« nennt,), „wenn dieser Dichter zugleich durch ge«„wisse Thcaterkünste bei) dem größer» Haufen Eingang„findet, so wüßten wir nicht, in welcher Beziehung wir„berechtigt waren, cs damit so genau zu nehmen, und

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Don diesem Allen sagt Hr. Huber: „Die Würkung dieses„Schauspiels ist nunmehr auch unterbrochen. — Götz v.B- ist„der stillen und tlescn Bewunderung ivahrcr Freunde der Dicht-„kunst zugcsallcn" — (mich dünkt, ich sehe Hr. H. vor mir ste-hen, wie er bcy den Worten des Knechts, die ich nicht wieder-hohlen mag, in staunende Bewunderung versinkt.)

„ — gerade izt können sich diese (nemlich die wahren Freun-„de der Dichtkunst) der unnachahmlichen Darstellung (wie nein-„lich Licbctram die Weiber auf die Belten ihrerMänner schwazt)„der Einfachheit in dem Reichthum (wenn nemlich Götz sagt:.--er Haupkmann rann mich — ) u. s. w. ungestört erfreuen."