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Fassungskraft, dort ein flüchtiger Jüngling, dessen Auf'meiksamkeit schwer zu fesseln ist; hier ein Hofmann, derein paar Ckuiiden tobten will, dort ein Mäbgen, zu des-sen Kopfe der Weg nur durch das Her; führt ». s. w. wel-cher von Allen, ich biete euch, wirb (wenn auch seine Bil-dung dazu vinrcichke,) dem Verfasser dasjenige in EinerMinute Nachdenken, wozu Jener vielleicht eine Stundebrauchte, cs hervorzubrmgen? — Man will unterhaltenund belehrt seyn, aber ohne große Anstrengung, und nurunter der Bedingung, daß es »»merklich geschehe, erlaubtman dem Voiksdichrer, auch die Ropfe seiner Zuhörer inThatigkeit zu setzen. Sie dürfen gleichsam nicht gewahrwerden, daß sie denken.
Muthct man ihnen hingegen zu, eine Abhandlung,wie die des Erzbischoffs, mit starrer Aufmerksamkeit zuverfolgen, wo mehrere philosophische Gedanken in wenigePerioden jusammengcpreßt, und in Einer kurzen Minutevorgetragen werden; so flirrt es ihnen vor den Augen;es bleiben nur dunkle, schwankende Ideen zurück; dasPe-wußtseyn, nicht ganz gefaßt zu haben, erregt Unbehag»lichkeit; die auf leicht errungenen Lohn Anspruch machen-de Aufmerksamkeit ermattet — man gähnt — lobt dasStück — und ficht cs nicht wieder. So ist es dem heim-lichen Gericht ergangen, überall wo man es zu spielenwagte, und so mußte es ihm ergehn, weil sein Verfasserkein Volksdickuer war. Verachtet er vielleicht diesen Na-men; hat er kein Volksdichtcr seyn wollen, und nur nachdem Beyfall der Kritiker gestrebt, — ep nun, so wun-dere