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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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Herz vieler Tausende durch Zoten oder Possen winkenkönne. Ich fooere das ganze Heer der Recensentcnauf, mir, was ich hier gesagt, gründlich zu widerlegen.

Halt!" höre ich Einen aus der Zunft triumphircndausruscn:ich will durch ein Einziges ssaöium dich kräf.rigst widerlegen. Sieh hier die Griginalromane derDeutschen; sic sind bis zu vierzig Länden angewacbscn;folglich kauft und liest sie daSPudlicum, und das ist dochwohl ein fouoerai'ncr Beweist für die Ungültigkeit seinesUrtheils?"

Um Verzeihung, bas bcweißt gar nichts; der Rccen«scnt müßte denn eine Zahl von etwa ;oo Personen, zurWürde des Publikums erheben. Denn wer mit dem Buch-handel nur Etwas bekannt ist, der wird wissen, daß,wenn der Verleger ein geringes Honorarium zahlt, er bcyeinem Absatz von zc-o Exemplarien schon ansehnlich ge.winnt: und folglich kann ein solches Bandereiches Werkwohl in seiner Mittelmäßigkeit bestehen, ohne seine Fort-dauer dem eigentlichen Publico zu verdanken: die Lcsecabi-nctke in Deutschland sind allein hinlänglich ihm seine Exi-stenz zu verbürgen, weil sie Alles anschaffcn mästen, umvollständig zu seyn. Ein Anderes wäre es, wenn der Rc-cenftnt beweisen könnte, daß die Griginalromane derDeurschcn mehrere starke Auflagen erlebt, daß sie »ach-gedruckt, in fremde Sprachen übersetzt worden; dannwürde er mit Recht über das seichte Publicum spotten.

In der Literaturzeitung vom März 96. werden Iff-lands, Schauspiele gelobt, und wer stimmt nicht gern in

D 4 die.