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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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wußt, daß eine laue Zfiors in der Welt existirt, und sezt,da ich es weiß, ist es mir noch bis diese Stunde nicht ge«lungen, ihrer habhaft zu werden. Der Leser, dem ich sooft das freymüthige Vekenntniß meines vormaligen Han-ges zur Nachahmung abgelegt, wird mir nun auch glau-ben, wenn ich ihn versichere: Menschenhaß und Reue istein Original.

Herr v. Knigge macht in seiner Reise nach Braun«schweig einen kleinen Abstecher nach England, um meineIndianer zu besuchen, und ihnen eine Menge unhöflicheDinge zu sagen. Das ist nicht artig. Wenn er wüßte,wie wenig ich selbst von diesem Stücke halte; wenn erwüßte, wie viele Scencn in meinem Manuskripte ich derkreuz und queer durchstrichen, welche ein Mann wie Engelwieder Herstellen zu müssen glaubte, und würklich wieder »herstelltc, so würde er die Anspruchlosen Fremdlinge höfli-cher behandelt haben. Lächerlich wird aber der Tadel die-ses Mannes, wenn man weiß, daß Er, ehe Cr meine Per-son haßte, ein Liebhabertheater in Bremen errichtete, esmit den Indianern in England eröffnen ließ, und selbstdie Rolle des Raberdar spielte. Vermuthlich hatte er da-bei) die Absicht, sich selbst und sein Publikum angenehmzu unterhalten, folglich gefiel ihm das Stück. Bald nach,her aber glaubte er sich von mir beleidigt, und folglichmißfiel es ihm.

Nachdem wir gefehn, wie und was die Recensentenvon mir sprechen? so wollen wir nun untersuchen: warumsie so sprechen?

»Die