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«niae lebhafte Scenen, einige Theater-Coups enthalt-„und weiter nichts;" so würde ich das Urtheil willig un-terschreiben, und nie ein Wort darum verlohren haben.Aber — nncer aller Lrftik! — ein Schandfleck unsererLireramr! — das ist zu arg! — Ich rufe mit Lessingaus: wer übertreibt, sagt nichts. Die Malayen undMadac ssen tauchen ihre Pfeile in Gift, die Recenscntensollten sie in kaltes Llnt rauchen, dann tödten sie weit ge-wiss r.
Ueberhaupt sollte wohl Eines der Ersten Gesetze imReccnscnten. Codex folgendes ftyn: ein Luch, das unteraller Rririk ist. wird gar nicht recensirt; denn ein solchesverworfenes Produkt wandert ohnehin zu den Käseweibern,Niemand kauft es. Niemand ließt es, es wird vergessen-— mein Mott! wie viele Bücher sind nicht seit zehn Jah-ren vergessen worden; selbst solche, die von der L. Z. wa-cker herausgestrichen worden. Wenn hingegen, trotz eu-rer Ungeberdiqkeit, Buchhändler und Schauspieler sichwohl babey befinden, so müßt ihr euch schämen, wie dieAepfelweibcr zu Jena, von welchen ich, zu erlaubter Ge-mülhscrgötzung, ein Geschichtgen einschalren will.
Eine ehrliche Haut in Jena hatte einen Obstgarten-in dem Garten standen Bäume, und auf den Bäumenwuchsen Aepfel. Wenn die Aepfel reif waren, ließ er siezu Markte tragen, und verkaufen. Hin und wieder warauch wohl ei» unreifer darunter, den der Wind abgeschüt-telr harte. Ueberhauvt waren es keine Borstdvrfer Aepfel,sondern eine Mmelgatlung, mcht sauer und nicht süß, ge-braten