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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
Entstehung
Seite
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Am Ende Hanak der Recensent auch noch eine ArtVon Lob an, aber so schielend, daß offenbar mehl Gift in sei.nein Lobe als in seinem Ta «el liegt. „Dieser Fehler un-„geachtet," sagt er, „wird das Stück durch seine Schreib«„art, und durch die eigne Art gefallen, mit welcher Herr„K. gewisse Gedanken zu erheben , und ihnen den Schein„des Außerordentlichen zu geben versteht." — Das heißtmit andern Worten: die Kunst, seine Gedanken gut aus-zudrücken, und auch gewöhnlichen Ideen den Reiz derNeuheit zu geben, ist eine sehr frivole Kunst. Er nenntes eine eigene Art. Was will er damit sagen? — ichbehaupte, es sei) eine Art, die jedem nicht ganz mittelma-ßigen Schristst ll r eigen ist, und die überhaupt der Dicht-kunst eigen feyn muß. Hatte ein der Literatur-

Zeitung den Grafen Benjowsky geschrieben, wie würde Re»censent diese eigene Akk erhoben haben!— He-i-gerKonk!du hast wohl Recht: „unter allem Geichwätz, das m du-ser„geschwätzigen Welt geschwazt wird, obgleich das Geschwätz„der Andächtler das Schlimmste seyn mag, ist das Ken.„nerkunstrichtergeschwätz das Unausstehlichste.«

„Der weibliche Jakobiner «Klubb,« sagt die Literatur-Zeitung, »ist unter aller Kritik, und ein Schandfleck un-öftrer Literatur.« —

Hätte sie, siatt dieses Machtspruckes, sich et-wa folgendergestalt ausgedrückt: „der weibliche Ja-

„koblner. Klubb, ist ein kleines unbedeutendes Lustspiel,„welches den erhaltenen Beysall dem Moment ver«»dankt, in dem es, geschrieben worden; eine Posse, die ei«

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