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tel ick, vergessen habe, ich hatte mich erkühnt in der San»ueujungsrau Aufruhr ;u predigen, denn — man höre densäubern Beweiß — Rolla wolle an der Spitze der Truppengegen den König marschiren. —- Was also Rolla im höch-sten Taumel der Leidenschaften lhun will, und was ihmschon von dem kaltblütigen Velasgue; ernstlich verwiesenwird, das stellt Herr Kranz als die Gesinnungen des Dich-ters dar. Wenn also Lier-ko in Venedig als das Haupteiner Verschwörung erscheint, so predigt Herr Schiller Auf-ruhr. Wenn also Snkanin die Strelitzen aufwicgelt, sopredigt Herr Bubo Aufruhr. Ich muß bekennen, daßes, besonders in diesem Zeitraum, nichr möglich war, et-was hämischeres und boshafteres auszudcnken.
Ich lebe unter einer Regierung, die ich verehre,weil sie mir Ruhe und Sicherheit des Eigenthums ge-wahrt, die aber streng über jede unvorsichtige Aeußerungwacht, und, im Strudel der Geschäfte, nicht immer tiefeUntersuchungen anzustellcn im Stande ist. Wenn nun ei-ne solche boshafte Behauptung zufällig Männern in dieHände fiele, die noch obendrein der Sprache unkundig, undderen Eifer sie z» einem raschen Schritt verleiten könnle?— wenn eine ciiwgc so hämisch hingeworftne Zale mirGlück uno Freyheit gekoster Harke? — in welchen Winkelder Erde wäre Herr Kranz vor seinem Gewissen geflo-hen? —
O ihr Recenienten! schlagtau cure'Arust, und be-kennt laut: es lii nicht eure schuld, w'iiii ihr wenigerUnglück in der Welt stiftet, alS ihr gern möchtet, Dikes»