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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
Entstehung
Seite
29
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„Ihr Herren Journalisten!" ruft Sterne, der auchfein ganzes Leben hindurch von Reccnscnten geneckt wurde;„wie konnten Cie es über Ihr Herz bringen, mein Brust««wamms so jämmerlich zu zerfetzen? wie konnten Sie wis-sen, daß Sie mein Unterfutker nicht mit faßten?" —

Ihr Menschen mit unreiner Einbildungskraft, dieihr so gern die unzüchtigen Bilder, von welchen eure Phan-tasie wimmelt, in fremde Werke übertragt. Hort Einmalauf, mich eure'cigene Verdorbenheit entgelten zu lassen;stellt euch nicht, als habet ihr aus meinen Schauspielengeschöpft, was doch schon auf dem Grunde eurer Eymerverborgen lag, und hütet euch, daß man euch nicht mitMolieres Uranie antworte:

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nueres, cjue Ie§ autre» n'ont z)->8, cur pour nioi js n'zren ai point vu. Schon die Berliner Bibliothek sagte vor25 Jahren (im i zten Bande) bei) einer ähnlichen Gelegen«heit: „Es kömmt hiebei) freplich Alles auf die Disposition„des Zuschauers an, die er mitbringt, und die er auch„alsdann haben würde, wenn so ei'ne.Sache, als Komö-„die ist, gar nicht in der Welt Ware."

Eine andere Gattung von Recenftnten behauptet —doch nein, nur Einer war so boshaft das zu sagen —meine Stücke enthielten gefährliche Grundsätze gegen Vs»Staat.

Ein Mann, den ich nicht kenne, und den ich nie be-leidigte, der Verfasser der Gallcric der Teufel und derLieblingssiunden, behauptet in einem Journal, dessen Ti.

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