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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
Entstehung
Seite
22
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LL

Vierzehnte« Pröbzen: In irgend einem Intelligenz«blatt, ich weiß nlcb: mehr genau in welchem, büren dieHerausgeber alle Lesegeselischostcn ficheiuilch, sich dochNicht 20 oder zo, sa wohl gar ;c>, zu Einem Exemplarder L. Z. zu vereinigen, sondern sich fem zu trennen, unddadurch die Vermehrung des Debits zu unterstützen.(Sicht das, nicht einem Brandbrief so ähnlich, als EinTropfen Wasser dem andern?)

Zulezt wird es aar eine Lnlckerey genannt — (wieunartig!) eine »Knickerei), die man sich nicht gegen, sieerlauben sollte."

Welch' ein anmaßender, ungezogener Ton! welch'eine grenzenlose Eitelkeit! *)

Fünfzehnte« Pcäkzen. für welches, wie für die fol»genden, der Name Albernheit zu gelinde ist: die L. Z. laßtsich zum Werkzeug gebrauchen, ruhige, unbescholtene Ge-lehrte, Männer von Ehre, an ihrem guten Namen aiizu»tasten, wie solches mit dem Professor Kohlreit in Peters-burg geschehen, gegen den eine niedriac Cadcsie sich desniedrigsten Mittels bediente, die gröbsten Unwahrheiten vonihm drucken zu lassen, wozu sich denn auch die beliebteund belobte L- Z. bereitwillig finden ließ.

Wohl-

*) Anmerkung: noch kürzlich, (nachdem dieses bereits geschriebenwar,) gab die L. Z einen neuen, anffalsinoeii 'Leweiß ihres an-maßenden , unbescheidenen Tone«. ' -ch Gelegenheit einer sehrsonderbaren Irrung, die sic berichtigen mußte, >und dieich mir auchnoch zu berichtigen Vorbehalte, weildieL Z dabey Inpuris oalura'libus ericheincn wird,) nennt sic sich geradezu den Führer An-derer, und gievt also nicht undeutuch zu versieben, daß. sic dasPublikum für blind M.