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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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»Zwey Thranen rollten über ihre Wangen, die Eine„trug das Zeichen der Bewunderung, die Andere das Zei-schen des Schmerzes.«

„Achmet erwartete den abgehauenen Kopf mit einer»Gierigkeit, die kaum der ausgemergelkcsie Kranke nach»einer Delikatesse starker haben kann.«

Was sagt nun die L, Z. zu diesem geschmacklosenKram? — Sie sagt: »Diese Erzählungen wären nicht»ohne ästhetischen und moralischen Werth.«

O! über eure Acsthetik! — Ware sie dem Verfas-ser minder hold gewesen, so würde es geheissen haben;Stellen wie diese werden wohl Niemanden nach der Lektüredes Ganzen lüstern machen.

Acktes Pröbgen: Im Januar y; wird die An-

cieirne te sämmtli'cher Herrn Lhefs und Gssteiers Ser Rö-ntgst Chur-Hannöverischen Armee unter die Eröbeschrei-bung gerechnet.

Neuntes Pröbgen: Eben daselbst wird gesagt: „daß»der höchste Zweck des Dichters freilich nicht Beförderung»der eigentlichen Moralität sei).«

Was verstehn die Verfasser unter eigentlicher und»«eigentlicher Moralität? es ist eine neue, mir unbekann«te Eintheilung.

Zehntes Pröbgen: Eben daselbst heißt es, von denDarstellungen handelnöer Menschen r „wir versichern, daß»wir selten etwas gar so schlechtes gelesen haben.« —Und ich versichere, baß man sich selten gar so schlecht aus-drückt.

Eilstes