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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
Entstehung
Seite
17
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»wo Proben und Beweise durch ausgezogene etwas lan-»gere Stellen zu geben waren.»

Aber warum geschieht denn nicht das Reinliche mitandern periodischen Schriften? warum redet man dennnicht bey Ändern über den Plan des Ganzen, wenn dochdarüber geredet werden muß? warum liefert man denn dakeine Proben und Auszüge? Man denke doch nur! sechsvolle Spairen aus einem Einzigen Stücke der Horen!—-warum !aßr man denn nicht lieber die Horen noch Einmalin der Literarur - Zeitung abornckc»? da man doch nunEmmal beschlossen zu haben scheint, das Publikum so zubehandeln, wie manche Eltern ihre Kinder, wenn ihnendiese oder jene Speise nicht schmecken will: das ist gesund,sagen die Eltern, das müßt ihr essen.

Sollte man nicht, zum Beyspiel, glauben, dle Lite-ratur-Zeitung werde es, ihrem eigenen Dekennrniß zufol-ge, für Pflicht gehalten haben, den Ersten Band der Er.Höhlungen, an welchen so manche gute Kopfe arbeiten,sogleich nach dessen Erscheinung anzuzeigen, über OenPlan Oes Ganzen zu reden, Proben und Beweise zu lie-fern u. fl w. ? — aber bis heute (den isten July 1796.)nachdem bereits zwey Bande die Presse verlass n haben, istweder eine verhaicmßmaßigc noch urwerhältuißmäßige Re-ccusiou davon zum Vorschein gekommen» Es ist daher soklar wie der Tag, daß die Herausgeber der Literatur-Zei-tung einzig uns allein an der schnellen Bekanntmachungund Anpreisung der -Horen einen ganz besonSern Antbeilnahmen, und wie lächerlich ist daher der Schluß ihrerArmseligen Apologie, wenn sie sagen;

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