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Fragmente über Recensenten-Unfug : eine Beylage zu der Jenaer Literaturzeitung
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verstehen wollen. Zu seinem Tröste kann ich ihm verst,chern, daß die hellsten Köpfe in unserer ganzen Provinz,(und folglich auch gewiß die hellsten Köpfe in hundert an-dern Provinzen.) die Horen für ein ganz gewöhnliches, oftreckt herzlich langweiliges Journal, und folglich jene unver,haltnißmäßige R cension in iUualitäk und tUuantität fürhöchst parlheyisch halten.

Wenn Herr Forberg deshalb einen Proceß verdiente,weil er eine falsche Nachricht in zweideutigen Ausdrü-cken batte drucken lasten, so müssen die Herausgeber derLitcraturzcitung gar oft ex leZe cstklamari belangt wer-den; ich führe, zum Dcpspiel, den Professor Kohlreif inPetersburg an, von dem sie, ohne ihn zu fragen, sehr fal-sche und ehrenrührige Nachrichten in sehr zweideutigenAusdrücken drucken ließen.

»Daß man sich nun verschiedentlich (fahren die Her-ren Nedacteurü fort) über die unverhalknißmaßige Länge»der Recenston der Horen verwundert hat, kommt lesig-„lich daher, weil cs so manche gute Leute giebr, die sich»über Alles verwundern."

Man muß sehr arm an Ausflüchten seyn, wennman sich so elend behilft.

„Es war ja nicht blos Ein Stück der Horen, das re«»censirt wurde —"

Ja frcylich war es nur Ein Stück.

«es war der Anfang einer Monatsschrift, wo erst übev»den Plan des Ganzen geredet werden musie —"

Welche Sophisterep!

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