Diese Episteln sind aber doch noch wunderschön, gegendie Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten, welche dasfadeste Geschwätz und die albernsten Ecspenstrrgeschichlgenenthalten. Da ist keine blühendk Einbildungskraft, keineschöne Diction, kein moralischer Zweck,-mit einem Worte,nichts! nichts was die Aufmerksamkeit fesseln könnte.
Necensent — ich kann mir nicht helfen, ich mußIhn hier den feilen Necenscnten nennen — der Ausdruckscheint hart, aber warum lobt er auch solch elendes Z-ugwider besser Wissen und Gewissn?— Necenscru nennt daseine simple, edle und rührenSe Manier in Lompc-sitionund Ausdruck, und crräth daraus Einen unserer ErstenDicktcr. Er hat gut rathcn, denn er pflügt vermuthlichmit dem Kalbe des Herausgebers; aber ich, der ich keinsolches Kalb habe, sinne vergebens hin und her, welchemunsrer Ersten Dichter ich wohl die Schande amhun sollte,ihm diese schlecht erfundenen und schlecht erzählten Wespen-siermährchen zuzuschreiben? — Frcylieh haben wir leiderein Bcyspiel an einem Veteranen unserer Dichtkunst, daßder Dichtergrei's, eben so gut als cm Anderer, ins Kin-dische fällt; aber dann sollten die jungen Zöglinge es ma-chen, wie Kinder mit einem schwachen alten Vater: siesollten ihn nicht mehr in's Publicum bringen.
Sollte man cs nach Allem dem wohl für möglichhalten, daß die Herausgeber der Litcraturzeitung dreist ge-nug gewesen, einem ehrlichen Mann einen Proceß an denHals zu werfen, der cs wagte, ihnen in dieser RcceustortPartheplichkeit vorzurücken? — Man höre nur, wie sie
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