der Held erschien, und hatte seine menschlichen Schwächen,so gut als wir andern Erdenkinder.
Trotz aller der ehrwürdigen Nahmen, mit welchenjene Ankündigung prangt, und vor deren Besitzern ich,zum Tlreil, meine Knie aufrichtig beuge, sind uno kleidendennoch oie Horen eine ganz gewöhnliche Monatsschrift,so voll auch Recenscnt die Backen nimmt. Es sind sehrgute Aufsätze darin, aber auch mittelmäßige und schlechte,so wie in allen ihren Schwestern und Brüvern.
Erstens bemerke man, daß diese Horen im Januarerschienen, und auch schon im Januar recensirt wurden;da hingegen die besten Schriften, zum Dei/piel ThomsonsJahreszeiten, fünf und mehrere Jahre warten müssen.
Ncccnsent sagt: — „Die Monatsschrift, deren Er-nstes Stück wir jetzt anzeigcn, erfüllt Einen unserer lieb«»ste.r, schon lange gehegten Wünsche, daß doch endlich„Einmal Anstalt zu einer periodischen Schrift gemacht wer<-„den mögte, die, mit Verachtung Alles mittelmäßigen„uns Schlechten, keine Andere als Gute und vortreff-liche Aufsätze aufnähme. —" Zu dem Geist des Heraus-gebers hat Recensenl das Zutrauen: „daß nie» auch nur„ein mittelmäßiger Aufsatz (denn an Aufnahme des Schlech-tsten sey bcy einem Schiller ohnedem nickst „l. denken) in„die Gesellschaft so vieler Guten oder vortreflichen sich ein-„dringen werde."
Hatte Recensent geäußert; daß Schiller sehr richtigzu beurthcilcn verstehe, was schlecht oder gut sey; so hatteer eine unbczweifelte Wahrheit gesagt; aber daß Schiller,trotz dieser Veurthcilungskraft, oft genölhigt seyn werde,
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