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1096.
Den Weg nach Rom trat der Papst in Begleitung seinertreuen Bundesgenossin, der Gräfin Mathilde, an, die vielleichtschon am Appennin, vor Lucca, oder gleich von Cremona an, zuihm gekommen war. Wieder war sie beflissen, die UnternehmungUrban's II, sich endlich dauernd am Tiber festzusetzen, in jederWeise zu unterstützen"). Denn noch hatten ja die Anhänger deskaiserlichen Papstes wichtige Stellungen in Rom inne; die Engels-burg und die St. Peters-Kirche wurden stets noch für Clemens III.festgehalten, und nicht lange vorher waren französische Kreuzfahrer,die, ehe sie weiterhin aufbrachen, in der Kirche des heiligen Apostelsihre Andacht halten wollten, von der nahen Engelsburg aus durchdie wibertistisch Gesinnten gestört. In ganz anschaulicher Weiseschildert der im Heere der Grafen Robert und Stephan ziehendeGeistliche, Fulcher von Chartres, als Augenzeuge diesen Vorgang,wie die in die Kirche Eintretenden da die Leute des „einfältigenPapstes Wibert", mit Schwertern in der Faust, vorfanden: dieserissen die Opfergaben, die aus die Altäre gelegt wurden, an sich,kletterten auf das Gebälk der Kirche und warfen Steine auf dieim Gebet knieend liegenden Andächtigen hinab, da sie jeden, derals ein Anhänger Urban's II. erschien, ermorden wollten. Mitden Worten: „Schmerz genug haben wir darüber empfunden, als
usqus Vueam, urbsm uominatissimam, pervsuisssmus, invenimus props illamIlrbauum apostolieum, cum guo ioeuti sunt Hubertus Xormauuus et 8tepbauusLlsssusis eomitss (im gleichen Capitel ist Ilobvrtus eomss Vlanärias in späteremZusammenhangs genannt), nos guogus cstsri gui voluimus, st ab so bsnoäic-tions suscepta, Uomam gauäsntsr ivimus (Uscueil äss bistoriens des croisaäes,Hist. Oceiäsnt., III, 329). Ebenso bezeugt IVillstmus Xlalmssburisusis, VestareZum ^uglorum, Vib. IV, c. 350: Hubertus Xormauuorum cowss . . . babuitsoeios Uobertum Viauärsnssw, 8tepbanum öiessusem . . . viain prolseti rc-cepsruut apuä vucas papam Ilrbanum (Migne, vatrol. tatioa, 6VXXIX, 1302).Nur sehr mittelbar richtig ist die Aussage des Verfassers des Ilisrosulz-mita:ipss (sc. Ilrban It.) cum neu moäica siusäcm expsäitionis turma (8b. deSiusix-uitus castsstis militise stigmats sxsreitus) Italiam rsciiit (sä. Hagen-meyer, 101).
o) Urban II. berichtete in 9. 5678, im Beginn des Jahres 1097, an Erz-bischof Hugo von Lyon: Vs statu uostro nobiscum veo Zratias axs, guiausgus aä urbsm cum cumitissa ül(atbiläa) pacibes venimus. Ebenso nenntFulcherius, I. c., Vib. I, o. 5, die Gräfin sehr nachdrücklich: Ilrbanus so anno,guv Vrauci primitus Iberusalsm euutss per Uomam trausieruut, totam omniuopotsstatew apostolieam aäeptus est, suxilio cuiusäam uobilissimas matronae,Nabtbiläis uomins, guas in Humana patria potsstats multa tune viZobat(I. o., 826). Daß Donizo, Vita Xlstbiiäis, Vib. II, e. 10, v. 818 ff.: Vumgusäuo8 anno8 lecisskt ibi (sc. beim Vraneigenus xopulus) lers pastor, Italiamrursus reäiit, luit atgus loeutus miti Natbiläi, guas äomna verba msgistripresulis ao summi meutis äuleeäins sumpsit. tjuam patsr absolveus, bene-äixit sam super omnes, atgus vaieäiceos 8ibi, Uomam tsmptat abirs (88. XII,395) von der Theilnahme der Gräfin am Zuge nach Rom nicht redet, hobPannenborg, Studien zur Geschichte der Herzogin Matilde von Canossa, 10,als ein Zeugnis; jener eigensinnigen Art Donizo's hervor, die Fahrten derselbennach Rom zu verschweigen. Overmann, Gräfin Mathilde von Tuscien, 162 u.163, vermuthet, daß Mathilde Wohl schon auf dem Wege von Cremona nachLucca mit dem Papste zusammcntraf.