Druckschrift 
4 (1903) 1085 bis 1096
Entstehung
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249
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Heinr-IV. Hoshalt. i.Metz: Rückk. B.Hermann's; Gottfr. Hzg. v. Niederlothr. 249

andeuten würde. Dagegen verweigerte Hermann selbstverständlichfortwährend Clemens III. die Anerkennung als Papste).

Während dieser Anwesenheit in Lothringen ordnete Heinrich IV.aber auch verschiedene sich ihm darbietende auf dieses Gebiet sichbeziehende Angelegenheiten. An den Markgrafen Gottfried vonAntwerpen, den Neffen und angenommenen Sohn des 1076 ge-storbenen Herzogs Gottfried von Niederlothringen, wurde nämlichnunmehr — das wurde augenscheinlich längst erwartet, da einlothringischer Bericht von einem „endlich" eingetretenen Ereignisseredet — eben dieses Herzogthum vom Kaiser übergeben, nachdemes damals, nach der Erledigung, in die Hand des seither zumKönig geweihten und jetzt vollends mit der Vertretung des Vaters

°) Von den Verhältnissen im Bisthum Metz (vergl. zuletzt ob. S. 36 u.ZK, 39 u. 40) redet Bernold, 6brom: a. 1088: Nstsnsss Lrunonsm, Musksäis psrvssorem, psnitus a eivitats sxpsllunt, ssgus, nulium äsinosps nisiIsgitimum pastorem rsoepturos jurameoto örmavsrunt, a. 1089: IlsremanvusLlstonsis epmeopuo atgus eatboliouo post longam eaptionsm aci spiseopatumsuum rsvsrtitur st a multi8 gratautsr exoipitur; öruno autsm, eiu8äsm epi-seopatu8 temsrariu8 Invasor, ab omnibus ässpieitur ... Uno igitur nsosssitats ...«mstriotus episoopatum äimittsrs et sä patrsm 8uum 4.äalbsrtum oomitsmin ertbolieorum partsm rspsäars eompellitur (88. V, 447, 448). Vonlothringischen Berichten fallen wieder koäulti 6esta abb. Druäovsns. in Be-tracht, wo ans den ob. S. 40 in n. 75 eingeschalteten Inhalt von I-ib. III,«. 15, die Schilderung des Verhältnisses Bruno's zu Kloster St. Trond mitden auch hier durch Bruno's Schuld daraus entspringenden schlimmenWirkungen in eo. 16 u. 17, Inb. IV, eo. 1 u. 2, folgt, wonach in e. 3 vonder Erhebung der Metzer gegen Bruno — sum . . . intra monastsrium bsatiprotbomartvris oonolusum obßsäerunt. 8sä loribuo tanäsm ouper sum Iraotis,militso eiuo bao illaegus psr mona8tsrium giaäiis lanesisgus eontoäerunt,guosäam 8Uper ipsa altaria immolantss, guosäam ipsis altarüs eontortisöpieulis alligsntes. Itagus Lruno vix slapsus, tum bouors guam nominsepiseopi sa ipsa äis penitim sot privatus a Nsttsnsibus — gesprochen wird,hierauf in o. 7 von Bischof Hermann: Lrunous ab urbs Llsttensi st spi-scopio irrsmeabilitsr .. . sxpul8o, Ilerimannus episeopus aä suam reäiit ssäsm,non tarnen 8atis aäbuo oseurus proptsr imperatorem (I. c., 246 u. 247, 248).Weiter bezeugt Hugo von Flavigny, 6bron., I-ib. II, von Bruno: xostsa aburbs oum äsäeeors st ignominia pnlouo sst, st 8ie Hsrimannuo . . . a 8ui8 ...revooatus, 4. anno sZrWsionis 8uas Vlsttis reeipitur oum omnium alksetions,anno ab ino. Dom. 1089 (88. VIII, 471). Höchst bezeichnend für Heinrich's IV.Verhalten gegenüber Bruno ist die Anssage des Imber äs Imitats soolssiaseonservanäa, I-ib. II, e. 30, im Anschluß an die Stelle von S. 41 n. 75, überden kaiserlichen Bischof: caeäs8 dominum tseit, psr oireuituin sanotiüoationissanguinsm 8ibi rspngnantium elluäit, ipsam guogns äomum oanetiüoatiouiocontaminavit, Kons etiam et rs8 ip8iu8 sooleoias äi8tribuenäo militaribusviris äissipavit ovesgns äispsrsit Lbristi, gui poot aliguantum tsmpus ooo-osptas t^ranniäis ipoum guogus nomsn spiseopi amisit, guia impsratorpotestatem si spiseopatim adstuiit, po8tguam tanta idi psr sum üsri soanäalaintsllsxit, guas nemo äigns äsplorars potsrit (llikelii äs lits, II, 256). Ebendaraus, daß Heinrich IV., nachdem er Bruno fallen ließ, keinen neuen Gegen-bischof gegen Hermann ausstellte, ist zu schließen, daß zwischen ihm und Her-mann letzt ein leidliches Verhältniß Platz griff. Daß Hermann fortdauerndClemens III. sich nicht unterwarf, sagt Bernold ausdrücklich: In I'sutonicisxartibus gustuor epmoopi in eatkolioa oommunions perstitsrunt ... guorumconkortsmonto rsligui oatboliei 8oi8matiois a priooipio rsstitsrunt, und nenntals fünften den Nstensm spiooopus (I. o., 449).