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4 (1903) 1085 bis 1096
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1089.

für Italien betrauten jungen Konrad dem Namen nach gelegtworden war Ferner aber starb am 4. Mai Bischof Theoderichvon Verdun, der noch unter Heinrich III. in den Besitz seiner Kirchegekommen war und sich in den Jahren des heftigsten Kampfeszwischen Gregor VII. und Heinrich IV., mit allerlei Schwankungen,doch im Wesentlichen als ein Anhänger des Königs erwiesen hatte,so daß er durch Manegold von Lautenbach geradezu als ein demwahren Bilde eines Bischofs nicht entsprechender Kirchenpatronhingestellt worden war und Heinrich IV. ihn nach der Kaiserkrönungdurch ein besonders ehrendes Schreiben auszeichnete. In Verdunselbst hatte er mit dem Abte Rodulf des Klosters St. Vannes, dadieser die vom Bischof für seinen Sprengel angenommene Unter-ordnung unter Papst Clemens III. nicht hatte anerkennen wollen,heftigen Zwist gehabt, und es war eine Genugthuung für die ver-folgten Mönche gewesen, daß aus ihrer Mitte heraus dem Sterbendendie Versöhnung mit der Kirche geboten worden war. Als Theode-rich's Nachfolger wurde der bisherige Decan der Kirche von Metz,Richer, erwählt, der als ein frommer und ehrbarer Mann inVerdun anerkannt wurde. Doch wurde es ihm von der Heinrich IV.gegnerischen Seite verdacht, daß er zu dem Kaiser an den Hof gingund von diesem den bischöflichen Stab entgegennahm, so daß ihmdann wegen der Anschuldigung der Simonie noch durch nahezuvier Jahre die Weihe versagt blieb ^). Weiter wurde jedoch auch

0 Bergt, ob. S. 160 in n. 4. Ausdrücklich bezeugt Sigebert, Obren.,zu diesem Jahre: Ooästriäo, Ooästriäi Kimbosi ex sorors nepoti, tanäsoiäatur äucatus OotbsrinZias (88. VI, 366). Breysig, Westdeutsche Zeitschriftfür Geschichte uud Kunst, XVII, 191, setzt die Erhebung Gottfried's zum Herzogin oder dicht vor das Jahr 1082 (die in den Zeugcnnamen glaubwürdige Urkunde8t. 2886 -— vergl. S. 159 u. 160, n. 3 u. 4 — spricht aber dagegen).

2) Ueber Bischof Theoderich's Verhalten in den Jahren der Entscheidungund nachher vergl. Bd. II, S. 660, 672 u. 673, 739, 755, Bd. III, S. 90 u. 91,98 ff., 280 u. 281, 326 u- 327, 406 u. 407, 513, 570 u. 571, ob. S. 37 fs.Eingehend redet Hugo von Flavigny, Okron., Inb. II, der schon vorher dem zu1085 eingesetzten Conflict zwischen Abt Rodulf und Theoderich, des elkeratusimpetus Teoäeriei Viräunsnsis episcopi pro äetenäenäa et attollenäa prutoIVitberti kuvennatis beretici — Theoderich heißt da Viräunsnsis bestia —eingehende Schilderung widmete, von Theoderich's Tode: Vvno praeterito (esist vorher von 1090 die Rede) Teoäorieus Viräunsnsis ästunctus erat 4. Xon.Not, gui tarnen in inLrmitats cts communions IVitberti st äs expulsionstratrum (so. s. Vitoni) penitentiam agit, eulpam prolessus sst, st. . . absolutussst, wonach noch die Nachfolge des Uieberus... in aseoissia saneti 8tspbaniNettensis äecsni lunctus okLoio erwähnt wird (I. e., 468 ff., 472 u. 473). Die6ssta spisooporum Viräunsns. des Laurentius handeln ebenfalls ganz ein-läßlich, aber oft in sonderbar verwirrter Anordnung der Thatsachcn, vonTheoderich, und zwar e. 9, speciell von dessen Lebensende, ähnlich wie Hugo:8sä episeopum tsnäem seneetuts et nimia corporis Zraveäine tessum ämnsxtremus cties urgeret nee aäesset, gui eum apostolieas ssäi rsconeiliarst,abbas Uoäuitus aä eum reeoneiliancium äuos äs suis monaebis äirexit.. -IIine ab Ulis absolutus, post pauiuium spiritum rsääiäit .. . 8eäit in epü-copatu annis 43, vir in wultis iäoneus st lauäabilis, nisi base maeula essetin sloria eius in extremis, worauf e. 10 beginnt: Vvno ä. i. 1088 (irrig, statt(1089 post Tbeoäsricuw electus est äseanus Neteosis ecolesias Rieberus, vir