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1087.
Sigewin von Cöln und Liemar von Bremen, die Bischöfe Konradvon Utrecht, Heinrich von Lüttich, Theoderich von Verdun, Burchardvon Lausanne, aber besonders aus den sächsischen Sprengeln die KBischöfe Erpo von Münster, Folkmar von Minden, der kaiserlich »gesinnte Heinrich von Paderborn waren als Vertreter der hohenGeistlichkeit anwesend; von weltlichen Fürsten erschienen HerzogMagnus von Sachsen — sein Oheim Graf Hermann war schon ^1086 gestorben —, Gottfried von Bouillon, Markgraf von Ant- Iwerpen, und eine größere Zahl von Grafen^). Es ist nun wohl 'als sicher anzunehmen, daß eine solche Zahl ansehnlicher Fürsten iauch der wichtigen Handlung beiwohnte, die der Kaiser am 30. Mai ^hier an der ehrwürdigen Stätte zu Aachen, wo vor einem Menschen- Ialter — am 17. Juli 1054 — an ihm selbst die Handlung der 'Ordination vollzogen worden war, an seinem Sohne Konrad, der ;jetzt das dreizehnte Lebensjahr zurückgelegt hatte, durchführen ließ.Konrad hatte, seit er 1084 durch den Vater in Italien zurückgelassenworden war 5), sich auf den deutschen Boden zurückbegeben, undjetzt wurde er von der Stellung eines Herzogs von Niederlothringenzur königlichen Würde erhoben, indem Erzbischof Sigewin ihnweihte 6). In dieser Anerkennung des Erben in der Nachfolge war
"0 Diese Zcugennameu verthcilcn sich auf 8t. 2886 und 2886 n nicht ganzgleichmäßig, indem die letztere Urkunde die sächsischen Bischöfe nicht nennt, auchin der Aufführung der weltlichen Fürsten nicht ganz mit 8t. 2886 überein-stimmt. Der mnrestio Ooäelrickue in 8t. 2886 ist Gottfried von Bouillon,neben dem noch Heinrich's IV. Sohn Konrad als äux (von Niederlothringen:vergl. Bd. II, S. 659) aufgeführt wird (zwar enthalten Xnnul. 8. IneodiUeockisne. hier n. 1087 die Angabe: NnrcUio docketriäue in ckucern, 8v.8nI>Iimntur, 88. XVI, 639, was aber nach der bestimmten Angabe SigeberUs,erst zu 1089 — vergl. dort bei n. 7 —, nicht richtig fein kann). Unter den siebenGrafen stehen Heinrich von Laach, dann zwei Grafen Gottfried, Vater und Sohn,äe Lerelo. Den Tod des Billinger's führen Xnnslisto, 8nxo, s.. 1086:üeriwunnue eowS8, xutruus Vlsgni ckueie, 8ine legitiinie liUsrie otuit, auchXnng.1. Uoeent'stck. (88. VI, 724, XVI, 101) auf. Wedekind, Noten zu einigenGeschichtschreibern des deutschen Mittelalters, II, 79, stellt als wahrscheinlichhin, daß Hermann gegen Ende feines Lebens sich als Büßer in das KlosterSt. Michael zu Lüneburg zurückgezogen hatte und hier sein Leben schloß; denTodestag, 31. Mai, entnahm Wedekind, I. e., einer Kombination der Ein-tragung: llermnnnus convervue Unter uo8ter zum bezeichnten Tage imTodtenbuch von St. Michael zu Lüneburg mit derjenigen im Todtenbuch desverbrüderten Klosters Möllenbeck: üermnnuus eomse.
°) Vergl. Bd. III, S. 570.
°) Die durch die genaue Zeitangabe wichtigste Nachricht ist die der Xnns.1.1Vsi886mI>urgsn8.: 6uourncku8 lnctus sst rsx 3. Unt. ,Iunii ^guisgrnni(88. III, 72), woneben die Xnnnlee Untderbruunsnses, eck. Scheffer-Boichorst,100, mittheilen: Ononrnckue Lliue impsrntorio n 8igevino Oolonienei urcsti-spivoopo eousscrntur in regem ^guiegruni. Webere kurze Nachrichten ent-halten fast übereinstimmend Xnnsl. Xguens.: Ounrnckue ... ^.gui8 unotue e8t inregem, 4.nnnl. 8. 1a codi l-sockien8.: Ouonrucku8 puer . . . Xgui8 eublimnturin regem, Xnnnl. Lrunvitnreno. (unrichtig zu 1083), Obren. reg. Ootoniene.in einem selbständigen Eintrag n. 1089, mit der Bezeichnung Konrad's alsütiu8 8snior, auch ^uetnr. 2>vetlsnss (doch n 1088, mit der sogleich an-gefügten Bemerkung: st pntri rebsUnt) (88. XVI, 685, 639, 725, 8erixt. rer.Oerman., eck. Waitz, 39, 88. IX, 539). Bei von Druffel, Kaiser Heinrich IV-