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4 (1903) 1085 bis 1096
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115
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Heinrich's IV. Rückzug aus Sachsen u. Aufenthalt in Rcgensburg. 115

Sogar von Verrath wird dabei gesprochen, und das Schlimmstewar, daß augenscheinlich jetzt zuerst auch in dem bairischen Stamm-aebiete, auf dessen Boden sonst stets der Kaiser sich am sicherstenbefunden hatte, solche Gesinnung zu Tage trat. Jener Graf Engel-bert, dem der Kaiser noch ganz kürzlich seine Gunst erwiesen hatte,wird als Urheber dieser hinterlistigen Gefährdung der kaiserlichenAbsichten offen hingestellt").

Heinrich IV. nahm den Rückweg sogleich geradenwegs nachBaiern "), wo er dann in Regensburg während des gangen MonatsApril nachweisbar seinen Aufenthalt wählte. Am 3. des Monateswurde da aus den eingezogenen Gütern Ekbert's nochmals zuGunsten des Bischofs Konrad eine Zuwendung gemacht, die denfrisischen Fivelgau, auf der Südseite des Oberlaufes der Ems, anUtrecht brachte, und sehr wahrscheinlich erhielt auch schon jetzt BischofUdalrich von Eichstädt für seine Kirche ein Ekbert entzogenes Gutim bairischen Nordgau zugesprochen; darauf wird der Kaiser dasOsterfest — 5. April — in der Bischofsstadt gefeiert haben").

kost base aimo ^Itsro, cum Min simili mocko, sieut trsgueuter t'actum est,elusus tuissst Imperator per 8axonum atgus Dburingorum perüäiam, guiusgue aä Lotam üuvium eum oxsreitu suo tone peragraverat utrorumgueprovineiam, eomposita paee suxta eonäitiouss, guas priueipss utrimgus asguaset utiles suäicasssnt, äisesssit incke proptsr Instantem guaäragesimam (be-ginnend am 18. Februar) (lübslti äs Ute, II, 250). Ferner berichten Anual.August.: aäversariis in äivsrsa eeäsutibus, ipse (sc. Imperator) partsm pro-vintias äevastat, inesnäit, rssistsntesgus aä pactionsm compulissst, oisi guo-runäam ssguaoium snorum trauänlentia elanäestina impeäiisset (l. c.), Bernold:8eä 8axonss ei (se. Ileinrieo) cum magna mnltituäine obviam venisntss, in-aets eum rspsäare eompulerunt (1. o.), die Würzburger Chronik (Ausg. vonBuchholz, 48): Heinrious rex Laxoniam vastat (jedenfalls mit Frutolf, wo:imperator, zu 1086, nicht mit den St. Albaner Annalen zu 1085), die so-genannten Anual. Ottenbur.: bixpeäitio impsratoris unäeoima in Laxoniam,in gua ob instantem guaäragssimam niobit aotum est, Anual. Qisiboäi: IIsn-rieus rex Laxoniam ingrsäitur et patriam unäigus praeäa et ineenäio omnibusiratus vastat, Anual. I-eoäisns. Oontin.: Imperator contra Laxones pugnat,Annal. s. äacobi I-eoäiens.: Imperator Ileinrions contra Laxones vaäit; sstäolo suorum inslüeax reäit, endlich mit besonderer Hervorhebung Ekbert'sAnnal. s. Mariae Illtrajectsns.: Rex Usinrieus kugatus 68t ab klgberto eomits(88. V, 8, XVII, 9, IV, 29, XVI, 639, XV, 1301).

") Die Annal. katisbonens. major. machen in dem ob. S. 57 in n. 102erwähnten Zusammenhang sehr bestimmt ans Engelbert'? Unzuverlässigkeit auf-merksam: ills (se. Engelbert) . . . nimis ei (se. Heinrich IV.) inüäslis postealuit. Hoc eassar osseisns —, und sie erwähnen hier, wo nun leider dieseswichtige Fragment abbricht, neuerdings den jam äietus blugilprebt, wo jeden-falls dessen Abfall hätte folgen sollen (vergl. ob. S. 113 in n. 10). Niezler,Geschichte Baierns, I, 550, betont, daß hier zum ersten Male auch unter denbairischen Anhängern Heinrich's IV. Zwiespalt hervorgetreten sei.

^) Die Annal. August, zeigen in den Worten: statim in kautvariam so(se. Heinrich IV.) rsvsrso (I. c.), wenn man die volle Glaubwürdigkeit dieserQuelle anschlägt, daß nicht — vergl. in Excurs III — noch, zwischen Sachsenund Baiern, in der Fastenzeit eine Versammlung zu Mainz anzusetzen ist.

*°) 8t. 2880 spricht von dem in Wechmar Geschehenen fast in den gleickenAusdrücken, wie 8t. 2879 (vergl. u. 11), nur in etwas anderer Anordnung derWorte, und ebenso ist die Uebergabe der Schenkung an den Bischof fast in denentsprechenden Worten ausgedrückt. Außerdem aber ist, wie Ficker, Beiträge

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