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Das Chronikon des Konrad Pellikan zur vierten Säkularfeier der Universität Tübingen
Entstehung
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dreier Jahrzehnte in Zürich als hochgeschätzter Lehrer gewirktund ist mithin wohl der Erste gewesen, der Tübingische Wissen-schaft für die Schweiz in hervorragender Weise fruchtbar gemachthat. Der beste Beweis für die Anerkennung, welche die Zeit-genossen seinen hohen persönlichen Eigenschaften und seinenbedeutenden wissenschaftlichen Leistungen zollten, ist der Um-stand, dass Tübingen im Jahre 1535 sich sehr anstrengte, ihn füreinen theologischen Lehrstuhl zu gewinnen. Allein Pellikan warzu sehr mit der schweizerischen Reformation verwachsen, als dasser sich in seinen vorgerückten Jahren noch hätte losreissen können.Immerhin bleibt seine Person für Tübingen von Interesse unddürfen wir hoffen, dass unser Festgruss der «alma mater» nichtganz unwcrth sei. Was der LIerausgeber an Arbeit auf die Schriftverwendet hat, möchte er gerne als ein geringes Zeichen seinerpersönlichen Dankbarkeit für vieles von Tübingen Empfangeneangesehen wissen.

Arisdorf, am 24. Juni,dem Geburtstag des schwäb. ReformatorsJohannes Brenz.

ERNHARD

IGGENBACH.