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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Ich habe nicht gehört, was ans den lieben Kin-dern geworden ist. Sie waren zu schön, der witzigeDetmold würde sagen, »sie hatten zuviel Judenpech,«und da dieses leicht durchwächst, so mögen sie schonetwas alt und unangenehm geworden sein. Ich bittedich diesen Ansspruch nicht sür unumstößlich zu halten,ich urtheile bloß nach den gefangenen Inden, unddas kann leicht falsch sein, denn da diese schon seitvier Jahren tagtäglich betrübt sein müssen, so kanndas ihrer Gesundheit und Schönheit geschadet habenund dann wäre die Analogie natürlich falsch. Ichhabe aber wohl gehört, daß der Kunstvcrcin ein sehrvornehmer Mann sei, der etwas auf seine Lüste zuverwenden wisse. Nun ja vornehm, etwas sehr vor-nehm ist es für den Stich von zwei Mädchen, beson-ders wenn man ihn aus dem Auslande holen darf,zwei tausend Thalcr zu zahlen, die hcimathlichenKräfte zu verschmähen, armen Malern, welche gewich-tige Dienste der Kunst zu leisten wissen, diese Summezu entziehen und weder Ermunterung noch Absatzihnen zu gewähren; aber ein Mann ein Mannist der Kunstvcrcin darum doch noch nicht.

Ich denke nicht, daß du glaubst, ich wundere mich.Ich kenne die vielköpfigen Institute mit den mühsamgesammelten Groschen gar zu gut; sie sind nichtsgegen einen einzigen Pcntnrichino, dessen Wiederauf-leben wir immer noch erwarten müssen, um uns zugroßartigen Darstellungen den Weg zu bahnen.

Jener Detmold, von dem ich eben sprach, ist einsehr interessanter Schriftsteller, besonders für unsereSchule. Sein Schriftchcn, die Anleitung zur Knnst-kenncrschast, Hanover 1834, scheint fast allein nurunseren Kunstvcrcin und dessen Andeutungen, die