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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
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Berlin, den 1. Januar 1837.

Für die große Ausstellung, liebe Julie, bin ichfreilich zu spat gekommen, aber nicht für das, wasmau hier meint und betrauert. Auch Berlins Künst-ler leben nicht ohne Jntrigucn, auch sie haben inöffentlichen Blattern eine schaale Richterschast füroder besser gesagt, gegen sich, und doch ist ihr Ge-schick gegen das unserer Düsseldorfer Künstler einglücklicheres zu nennen.

Die Allmacht, welche Rezensenten geltend machenwollen, und an manchen Orten mit Benutzung allerKunstgriffe so weit geltend gemacht haben, daß mannicht, ohne Gefahr für einen armseligen Tropf ge-halten zu werden, anderer Meinung sein darf, findetman hier höchst lächerlich. Man weiß, daß Zeitun-gen Blatter sind, welche die Stunde ihrer Geburt,ohne Geldverlust, nicht einen Augenblick verschiebendürfen, und über Alles, auch über die Kunst redenmüssen; man weiß, daß diejenigen, welche solcheKnnstrederei machen, Wesen sind, welche im Allge-meinen den Mund mehr für das Werkzeug des Ma-gens als für den Diener des Geistes anschcn. Sohaben denn die hiesigen Rezensionen über die dies-