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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Schule anmaßen willst, worüber wir uns selbst nichtRechenschaft zu geben wagen; ein solches Wagnißwürde unsere Genialität vielleicht für immer vernich-ten, gewiß aber die quantitative Productivität, wel-che bei den Ucbcrsichten in unserem kaufmännischenJahrhundert allein nur den Ausschlag geben.

Eine Skizze von Achenbach im Januar 1836.

Es ist etwas Wesentliches, was die neuern Land-schaftsmaler vor den altem voraus haben. Unterihrem Pinsel hat die Natur einen erhabenem Eha-ractcr angenommen, sic ist als eine thätige, wirkendeaufgcfaßt; der Kunst des Landschaftsmalers ist da-durch eine weit höhere Stufe angewiesen als seither.Es ist nicht die Schönheit der Linien allein mehr,und die Wahrheit der Farbentöne, nicht die Masseund ihre Formen, eS ist auch der Geist zugleich, wel-cher ihr eiugehaucht ist, das Wirken und Leben,welches man der Form unterlegt hat, die innige Ver-bindung deö Menschen mit der Welt, kurz, es istneben dem acsthetischcn zugleich das dramatische In-teresse, wodurch inan den tobten Gegenstand zu hebengewußt hat; cs ist, wenn ich mich des Ausorucksbedienen darf, auch über die Natur des Christenthumsgekommen.

Wenn Lessing seine öde Gegend malt, so stellt erden Klosterbruder darin, der das Grab gräbt, undmit dem wilde» Sturme, mit der grauen Ferne ver-bindet er den erschlagenen Mann, die niedergcbranute