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Die KunstaussteUnng zu Düsseldorf
im Jahr 1d36.
Man erlaube mir Folgendes voranzuschickcn. Diegroße Anzahl Menschen, welche wahrend der Aus-stellung die Säle füllten, ließen dem Beschauer nurwenige Zeit übrig, den Bildern seine volle und un-gestörte Aufmerksamkeit zuzuwcnden, und machte ins-besondere es unmöglich, Notizen auf das Papier zusammeln. Dieses war mir sehr hinderlich. Wennich zu Hanse kam, um meine Rcflcrion nicdcrzuschrci-bcn, fand ich, daß ich manches, was bei der Wür-digung von Gewicht war, nicht so vollständig beob-achtet, und mir nicht so klar gestellt hatte, als zurBearbeitung nothwcndig war. Ich mußte daher inder Regel die Ausstellung eines Gegenstandes wegenmehr als einmal besuchen. Da ich nun von Düssel-dorf entfernt wohnte, so blieb mir zuletzt nicht einmalso viel Zeit übrig für die Vcnrthcilung zu verwen-den, als ich nothwcndig hatte, um diejenigen Ge-mälde zu würdigen; welche ich zu würdigen mirgleich anfangs vorgenommcn hatte. Die Künstler,welche in der gegenwärtigen Benrtheilnng übergangensind, wollen mir dieses nicht zurcchnen. 2ch habegedacht, besser gar nichts sagen, als etwas obenhinanführcn. Für die Ordnung in der gegenwärtigenMitthcilung habe ich aus vielen Gründen die Reihen-folge des Katalogs fcstgcstcllt.
1—5. 6. Sechs Landschaften und Secstückevon Andreas Achenbach aus Düsseldorf. InAchenbachs sämmtlichen Leistungen muß man die