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jammer in ihren Gliedern fühlt, die bei ihrer Nüch-ternheit alles so fatal und ungelegen findet, in wel-cher Ehre die Stelle der Moral, Gesetze die Stelledes Gewissens, Mode die Stelle des Geschmacks ver-tritt, in welcher man jede Aeußcrung, jede Bewegungnur nach dem mißt, was man in Berlin, Parisoder Wien für Anstand ausgibt, in welcher das volleHerz bei aller Unschuld aus Furcht verhöhnt zu wer-den, sich nicht darstellen darf; in welcher das bür,gerliche Leben das religiöse aufgezehrt hat, undkein Gedanke mehr an der Spitze steht, vor welchemdie Völker sich in den Staub werfen; in welcher mannur zu seinem Heerde wallfahrtet, und das kleine,jämmerliche, mit jedem der dreihundert fünfundsechszigTage abscheulicher sich wieder gebärende Ich trotz allerHcgclschen Philosophie sich selbst so wenig bewußt ist,daß cs nicht einmal begreift, wie cs sich Gott undallen Heiligen substituirt hat; in welcher man jenseitsder Kirche das Wirthshaus sucht, und die Gcrcchtig,kcit übt, um dckorirt zu werden, kurz, wir haben eineZeit, die längst angefangen hat, das künstlerische kaeiebatdurch das anmaßende keeit zu übersetzen. In solcherkühlen Zeit gedeihen nur Strafcodcre und Eisen-bahnen. Aber das Göttliche, Erhabene und Unendlicheund alle die ästhetischen Größen, durch die der sichäußernde Geist sich in der Sinnenwelt darznstellensucht? — Selbst in dem Fall, daß die nöthige Be,geistcrung möglich wäre, meinst du nicht, daß sie andem ersten besten Knire, oder irgend einer andernunserer seelenlosen Bewegungen, womit von Zeit zuZeit die Residenzen die Provinzen strafen, dahinschei-den müßte? Und dennoch sagst du, es gebe in unsrerSchule trotz aller Theorie einzelne Partikclchen, welche