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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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der Handlung, sondern auch diese selbst nach Geistund Stimmung harmonisch das Allgemeine zu Be-sondcrm verkörpert.

So wie auf der einen Seite der Geist des Künst-lers den Himmel erstrebt, so wurzelt er auf der an-dern durch Gegenstand und Materie mit der Erdezusammen, und kann ihm nur gelingen diese Ma-terie zu beseelen, und während der mechanischen Arbeitdes Darstcllens nicht zu ermüden, wenn er, hinreichendbegeistert, seine Seele des Darzustcllcndcn ganz voll-fühlt. Wie der Dichter die Gcmüthsaffccte in seinemInnersten mit durch lebt, so soll der Maler sie lebhaftvor Augen sehen. Schneller noch als TristramSkandy's Gedanken mit den hitzigen Pferden unddem tollen Postillion dahin brausen, sollen in ihm dieEmpfindungen zu lebenden Wesen aufwachscn, undwie Leonardo da Vinci lehrt, in jedem Wandfleckesoll sein dichtender Geist eine Welt sich tummeln sehen.Nur solchem geistigen Aufschwünge, scheint mir, gelin-gen Gemälde, wie die Madonna in Sisto, bei welcher,so beweist der scharfsinnige Mengs, der göttliche Ge-danke bis auf den Saum des flatternden Gewandesdurchgehalten hat; nur bei solchem Aufschwünge,denke ich, entstehen Bauernlcben, wie sie Tcniers trotzallen denen, die zu viel an das thebanische Gesetzdenken, zu seinem Ruhme und unscrm Staunen dar-gestellt hat, und nur solche, aus der Seele desKünstlers entsprossene Darstellungen sind scclcnvoll,und tragen, wenn sie sich dem Geiste ihrer Zeit nichtentfremden (angenommen, daß es möglich ist) auchdas dritte Erforderniß der Schönheit: das Interessedes Reizes an sich.

Wie der Geist des Künstlers wirkt und schafft, ist