natürliche Elegien gelingen, und Alles, was nichtwahres Gebet und Hymnus ist, der Feder raschentfließt; in welcher aber Substanzen nnr Substanzenbleiben, und doch nicht bloß xonäoro mensuea etniunoro — allein vermögend sind.
Hildcbrands »Söhne Eduards« sind ein Sujet,welches der Geschichte entnommen, an die er sich dochnicht ganz und allein gehalten hat. Sie erzählt,Richard, Herzog von Glocester, führte nach demTode seines Bruders Eduard IV., über dessen beideminderjährige Söhne die Vormundschaft, und wardamit zugleich Protektor von England. Die kurzeMacht wollte ihm jedoch nicht genügen, er erstrebtedie Krone selbst. Diese zu erlangen verübte er eineMenge Verbrechen, unter andern vollbrachte er zuletztgar, als er die Krone schon hatte, die Grcuclthat,zuerst beide Mündel um ehrlichen Ruf und ehelicheGeburt zu bringen, und dann sic im Kerker, wohinseine Jntriguen sie brachten, morden zu lassen. Aufseinen Befehl drang Lord Sir James Tyrrcl imJahre 1483 mit drei beherzten Kerls um Mitternachtin das Schlafzimmer der Prinzen. Beide schlum-merten. Die Mörder erstickten sie mit Betten undKissen und begruben die nackten Leichname unter derTreppe.
Selbst Shakspcarcn war diese Schauderthat zugräßlich; er läßt sie blos erzählen. Tyrrel spricht:(König Richard III. Act 4, Scene 3.)
Geschehe« ist die tyrannisch blnt'gc That,
Der ärgste Greuel jämmerlichen Mords,
Den jemals noch dies Land oerschnldet hat.
Dighlen und Forrest, die ich angestelltZu diesem Streich ruchloser Schlächterei,