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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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Von F. Henne rt aus Soest waren drei viel-versprechende Landschaften ausgestellt, von denen dieeine (191) mit ihren einige Linien großen, allerlieb-sten Figürchcn, sich besonders auszeichucte.

Lorenz Claßen aus Düsseldorf hat sich inseinen »ersten Christen« (193) eine Aufgabe ge-stellt, welche einem jungen Künstler schwer gelingt:die Wirkung göttlicher Worte soll sich in einer Ver-sammlung verschiedener Charaktere abspiegeln. DasGeleistete zeugt für Genie, rath aber auch, die My-sterien der Kunst nicht zu verachten und immerhinder Göttin durch alle Grade zu dienen. Sehr erfreu-lich ist die kleine Zugabe, eine allegorische Zeichnung,»der Lebenspfad des Jünglings« (209). DerJüngling und der Schutzengel mit herrlichen Laubge-windcn umfaßt, in denen allegorisch das Leben desMenschen nach zwei Seiten sich fortwindet. An denLaubgewindcn links rankt das Böse, (rechts dasGute). Zuerst dicht an der Wurzel balancirt dasKind auf dem Baumstämme, ein Schritt weiter undcs zerrupft Vögel und quält sie. Auch diese Periodeist vorüber, der sich langweilende Knabe macht Sei-fenblasen, er rankt zum Jünglinge auf, und schnarchtso lange Gottes schöner Sonne entgegen, bis Bos-

ren, der der Kunst nichts als eine Menge gewöhnlicherRedensarten und unedler Witze zu bieten hat. dem diePersönlichkeit alles, die Wahrheit nichts scheint.

Man muß es wohl von Winkelirer wissen, daß manihn mit bloßen Worten bitter kränken kann, und durchdie Art, wie man ihn verfolgt, beweist man es, daßmau ihn nicht bloß als Künstler, sondern auch alsMenich verfolgt. Ich finde so etwas schändlich undhalte mich verpflichtet eS öffentlich zu rüge».