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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
Seite
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tum aller langgedientcn österreichischen Musquetire.Der stämmige Litauer mit seinen verschmitzten, dreisten,Gliedmaßen, trotz dem Schweiß den er sich von derStirne trocknet, das trefflichste Ideal eines vollkom-menen Tambours; und wer möchte einen Korporalfinden, der seine Vorzüge so gut versteht, und demdie Leidenschaften so gewissenhaft aus den Augensehen, als der Stürmische, welcher seine Rechte nmdie liebliche Wirthiu geschlagen hat, während seineLinke ihr das Kinn streichelt. Auch auf den Kra>^ken, welcher von zwei charakteristischen Soldaten indie Stube geführt wird, und auf den Tiroler imHintergrund, welcher in einem auf ihn zutretendenSoldaten einen Bekannten wiederfindet, hat Rüstigevielen Fleiß verwendet.

Nur die beiden Frauenzimmer, die mit dem Alten,welcher der Scene im Dorgrund Beifall zunickt, aneinem Tische sitzen, scheinen mir nicht genug Characterfür das Ganze zu verrathen.

Wenn nun jemand die Behauptung aufstcllt: dasBild sei nicht von Bedeutung, weil ein steifer ? ?handgreiflicher ? ? Korporal mit einer lustigen ?Tyrolcrin den Mittelpunkt des Bildes abgäbc, fürden doch weit schöner und poetischer die Wiedcrcr-kennungsscene im Hintergründe sich eigne, so gehörtdieser Tadel unter die verwerflichen, von denen ichschon in meinen Vorbemerkungen sprach. Der Tadlerhätte doch das Bild reiflicher würdigen sollen, und erhätte, wenn ihm dieses Zurückdrängcn in den Hinter-grund nicht an sich schon Wink genug war, in derStellung des Soldaten den Beleg finden müssen, daßRüstige diese Scene geflissentlich zurückhaltcn mußte,weil er sich wohl dem gewöhnlichen Leben, nicht aber