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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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und wenn dortige Kunstvereine bei ihren Preisver-theilnngen nur auf einheimische Productioncn Rück-sicht nehmen, so werden sic, wenn Talente wie Funkund Achenbach die ihrigen geworden sind, niemalsLust haben ihre Ansicht zu ändern und uns wirdnichts übrig bleiben.

A. Rethcl ans Aachen benutzte in seinem Bild-chen »den heiligen Martinns« wie er mit demBettler den Mantel theilt, die richtige Idee, daßdie Handlung den Winter voraussctzc, und gab durchdie Beleuchtung von hinten, mittelst einer weitenSchnccgcgcnd der charaktervollen Darstellung einenangenehmen, cigenthümlichcn Farbcnreiz.

5?. Rüstige anS Werl bot neue Proben seinerBeobachtungen des gewöhnlichen Lebens. Seine Ein-quartirungsseene stellt in genauen und treffenden Zü-gen das Tyroler Hauswesen dem österreichischenSoldatenlcbcn, nach seinen mannigfaltigsten Verhält-nissen, gegenüber. Tie allgemeine Eigcnthümlichkcit,die Leiden und Freuden des zwanggcwohntcn unddoch ungebändigten Kriegers, neben der liebenswür-digen Natürlichkeit und Gutmüthigkcit der Bergbe-wohner, welche nicht einmal der Frivolität gegenüberden freundlichen Willkomm beschwerlich finden, undneben der naiven Dreistigkeit, welche sich selbst andem Kinde nicht verlängnet, das hinter der Mutter-schürzc mit dem erst angckommcncn Soldaten schonVerstecken spielt, sind eben so treu und wahr gegeben,als die persönlichen und höchst persönlichen Beziehun-gen der Einzelnen. Der lang aufgeschossene Kerl mitdem gedehnten Gesichte, mit der ausgedörrten Figur,dem, bei seinen verknöcherten Knorpeln die stocksteifeHaltung nicht mehr beschwerlich wird, ist das Abstrac-