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Ucberraschung zu gewärtigen haben. Die Landschaft,das Wasser ist unnatürlich blau, die Bäume sindebenso mißfarbig, aber der Geist des Bildes istreizend, und die Harmonie in dcmColorit ist kostbar.Die Zeichnung in den Figuren läßt zu wünschen.
23. Ein Knabe mit einem Falken, vonChauvin aus Aachen, einem neuen Knnstjnnger.Sein Knabe ist zwar nur Studie, aber eine zu einemgeschmackvollen Bilde umgcschaffcne Studie, welchevorzüglich ausgcfnhrt und au der, dem Sammet desKleides und eine auf des Knaben Nucken hängendeFeder bis zur Täuschung wahr gemalt waren.
Auch befriedigte 26. die Quirinus Kirche zuNeuß von Conrad aus Berlin.
Unter den Nummern 28—31 hatte L. Dahl ausBerlin vier Landschaften von verschiedenem Wcrthcausgestellt, unter denen der Hcrbststurm mit außer-ordentlicher Wahrheit durchgcfnhrt war. Wenn gleichDahl die Genialität Achcnbach's und die Farbenein-cinhcit Pose's und Funk's fehlt, so ist er doch einfleißiger Naturzeichner. Seine Compositionen habenvielen Harten aber auch viele Wahrheiten.
32. Ein Mnttergottesbild von Dcger ansHildeshcim. Das Christuskind liegt ans einemNasen und schläft. Vor ihm kniet die Madonna undbetet cs an, als Hintergrund eine warme italiensichcLandschaft. Das Bild ist außerordentlich zart ge-malt und die Formen darin sind im Allgemeinen ebensoedel als fromm. Das Fleisch ist vortrefflich. DaöBild gewinnt, je länger mau cs besieht. Nur mitzwei Stücken konnte ich mich nicht befreunden; ein-mal daß die Madonna, ein junges Leben, so tiefliegende Augen hatte. Das Aethcrischc, was dadurch