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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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In der Kirchengängern hatte Blanc seine Aufgabeerfüllt, aber in seinem Gegenwärtigen Bilde ist erhinter alle Erwartung geblieben. Das GoldschmidsTöchtcrlcin paßt sich den Brautring am Finger, einfruchtbares Thema dem Dichter, dem Maler abereine schwierige Aufgabe, eine Klippe, welche auchBlanc hat scheitern lassen. Das Bild ist mit präch-tigen Farben gemalt, aber cs laßt den Beschauernicht bloß kalt, es widert ihn sogar an. GoldschmidöTöchtcrlcin steht im Zimmer und schaut ans seinenBrautring, die Mienen sagen nichts, das Auge, wel-ches vornehmlich sprechen müßte, ist dem Beschauernicht geöffnet, wo soll nun die Innigkeit gesuchtwerden! In der Kleidung? So mittelalterlich diesegehalten sein mag, so wenig malerisch ist das Eostümbenutzt, besonders in dem Punkte, daß das Mädchenseinen Rock über die, an zwei Haltern von der Hüfteherunter hängende, Tasche in die Höhe zupft-undhiuweggchangcn hat. Daß Blanc malen, besondersPortrait, hat er in seinem diesjährigen weiblichenBildnisse (M. 12) bewiesen.

13. Landschaft, Partie aus dem Park zu Ferni,von Blechen, Professor der Akademie zu Berlin.Herr Blechen will versuchen, was der Maler aufKosten des Effectes wagen darf. Wenn gleich keineFarbe der Landschaft natürlich ist, so ist doch dasGanze von der herrlichsten Wirkung. In einem ab-gelegenen Winkel des Parkes, der mit außerordentlichgroßen Bäumen und hohen Felsen eingefaßt ist, undund vou dem wildes wunderbares Geranke Gottesmilde Sonne fern hält, befindet sich ein kleiner See,den einige Frauenzimmer zum Baden benutzt haben.Sic sind in dem Momente dargestellt, wo sic eine