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Genialität bewundern, dreiste und richtige Zeichnungderbes aber treucö Colorit, lebendige Darstellung,kurz, alles waS den künftigen Meister verrätst, istAchenbachs vollständiges Eigcntbmn. So wie vierIastrc anö ihm einen ausgezeichneten Zeichner, läolo-risten und dann Landschafter heraus gebildet haben,so schufen sechs Wochen ihn zum Secmaler um. Wirsahen istn im vorigen Jahre nach Schcvcningen tei-len, dort die erste Probe im Seemalen versuchen,nyd als angestannten Scemalcr znrückkchren. SeineSeestücke, welche dicsesiual zur Ausstellung gekom-men sind, sind sämmtlich Produete der ScheveningerReise. Don den allerersten Prodnctcn, welche Sr.Königl. Hobeit der Prinz Wilhelm für 300 Thalcrkaufte, bis zur letzten, kurz vor der Ausstellung erstfertig gewordenen, fanden sich alle zur Beurtheilnngausgestellt. Achenbach hat darin jede Seite des See-bebens berührt, von der stillen ruhigen Woge undschaukelnden Nachen, bis zum tosenden Orkane mitschäumenden Wellen und cnttakcltcu Schiffen hat eruns und die Kritik aufgcrnfcn, daß sie seine Schwächeund seine Vorzüge ihm offenbare. Achenbach wirdseine Aufgabe im Seemeilen lösen, wenn er sich be-stimmt seine Beobachtung, diesem Thcilc der Kunst,noch einige Zeit znznwcndcn. Das Sccstück .4L 2.hat cs bewährt, daß er der Farbcnpcrspeetivc ge-wachsen ist, diese Tiefe in einem einförmigen Wcllen-spiele, wie cs dort gegeben ist, muß Bewunderungerregen. Derselbe Gegenstand M. 3 bebandelt, abervon der Eigenthümlichkeit eines andern Himmels-striches aufgcfaßt, zeigt für Achenbachs feine Beob-achtung, von der vorthcilhaften Beleuchtung, welchedie große Landschaft so sehr anszcichnctc und zum