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Dann sah man noch Juden sitzen, Raphael an derKette gefangen halten und Rubens. Abseits garsaßein edler Knnstjüngcr, und studirte in öder Landschaftden Tod und das jüngste Gericht, und hauchte seinenGeist in Jammcrversen aus. *)
So war die Herrlichkeit, die ergötzliche, uimmerempfundene. Vielen ging sic zu .Herzen, und beson-ders einem Ausschüsse von der Kunstliebhaberei, derkniete am Fuße des Thrones und schrie: O Wun-der! O Herrlichkeit! Wir haben das Unerreichbare!Wie groß ist doch unser Zeitalter, cs ist das höchste,vor dem die Vvrwclt kein Interesse mehr hat. Undda wir mit Dampf produciren, so werden wir sovielschaffen, daß der Nachwelt nichts mehr zu thun übrigbleibt. So schrie das Tutti einem Einzigen nach,der ihm im Recitative Ansichten beibrachte, und dabeischleuderte man mit 8000 mal 5 Thaler nach demproductiven Malcrthronc, und wem die schlenderndeHand günstig war, der bekam 300 und 400 Thalerin den Schooß geworfen; wem sie nicht günstig war,bekam gar nichts und wenn er auch Früchte malte,daß einem der Mund darnach wässerig wurde. Danun kamen fremde Produkte auf unfern Markt, undin diesem Jahre kam hier der glückliche Kukuk (erwicS auf die Wintcrlandschaft von Koekock auSCleve) und gewann den Preis im Landschaftsmaler!.Mit ihm stellten sich andere aus München ein, undsprachen: In München sind weit größere Maler, alswir, aber darum könnt ihr uns doch mal arischen. Auchwir malen Baumstämme und noch ferne Hochgebirgedazu, und was wir malen, das malen wir nach der
Scherz und Ernst. Beiblätter zur Düsseldorfer Zeitung.