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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Place and Date of Creation
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cincn Lehrer, der arm an plastischer Poesie nnr fürdie Technik ihm etwas sein konnte, nnd nnt dem ernichts gemein hatte, als daß er mit ihm im selbigenZimmer saß; diese Lobeserhebungen, welebc er an dieProdncte dieses oder jenes Mitacadcmikers verschwen-dete, der mit ihm ans derselben Stufe und nichtsweniger als des Ltrcbcnö übcrhobcn, nur durch genialeFlüchtigkeit ihn übcrtraf; diese Dreistigkeit, womiter solche Werke unter die ersten Schöpfungen dermenschlichen Kunst erhob, sie als Muster aller Zeitenbesang und nach Noten ans dem Klavier accompag-nirte; dieser verkehrte Stolz, womit er den Gelob-hudeltcn erfüllte, der nur dein allvernichtenden Eigen-dünkel prcisgegeben, in dem Ringen nach Originalitätdie richtige Bahn immer mehr verließ; diese nndandere unbegreifliche Sachen hatten unserer Schuleden Stempel der Lächerlichkeit anfgedrückt. Mansah die Schule oben auf der Welt der Harmoniesitzen. Hier stand in einer unbeschreiblichen Glorie derkostbarste Thron. Den Thron hatte sic selbst gezimmertund auch die neuen Musen darunter, welche ihn trugen,und die Grazien, welche um ihn her standen. Undans dem Throne saß sie selbst und hörte sich selbstznrufcn, wie sic so hoch sitze, und den Musen undGrazien ans den Kopf sehe. Zn ihren Füßen lagendie Trümmer einer winzigen Vorwelt. Michel Llngelo'sWerke fand man dort von einem, man weiß nichtdurch welche Macbt hcrbcigeschlendcrtcn, neu jcrnsa-lemischen Schutte vorsichtig zngedeckt, und oben daraufsaß in burschikoser Stellung befehlend : Jeremias. Vonnie gesehenem Lichte umstrahlt, sang er Trancrlicder,daß die alte graue Erde jetzt so violett geworden sei,nnd mit ihr die Menschen, welche darauf leben.

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