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der Natur sich wiederfinden in echte. Ebenso tadelns,wcrth, wenn gleich von geringer Bedeutung, ist dieZeichnung des Fischers, der den Kahn ans Landzieht, und cs ist wirklich unbegreiflich, wie man eineso verschrobene und unnatürliche Stellung der Beinehat zeichnen können.
20. Ein Fruchtstück von Preycr aus Rheidt.Zwei Weintrauben nebst einer ganzen und halb auf-gcriffcnen Mirabelle auf einer Marmortnfcl. Esscheint sich an diesem Bilde die Sage des Altcr-thumö bewahrheiten zu wollen: Vögel würden kom-men, sie zu verzehren, so wahr sind die Früchte ge-malt. Am bewundernswürdigsten ist die halb ausge-rissene Mirabelle. Der Flaum des Fleisches machtden Mund wässerig; man fühlt den Znckerstoff aufder Zunge, der man kann sich davon nicht lossagen,ans der Frucht hervorquillt.
2t. Mehrere Stücke von I. C. Scheuren ausAachen. Wir kennen keinen Maler, der so ausEffekt zu arbeiten versteht, aber auch keinen, derflüchtiger, nachlaßiger und unbedachtsamcr seinenStoff behandelt, als eben er. Neun Bilder sind vonihm auf der Ausstellung, aber man kann keinem der-selben ein anderes Lob beilegen, als daß es brillantgemalt, und keinen andern Tadel, als daß cs ohneUcberlegung angelegt, flüchtig hingcworfcn, meister-haft verzeichnet, und mit ungeregelter Phantasie voll-endet ist. Diese Gluth, diese Wärme, in seinenBriganden ist meisterhaft; aber diese Hampelmännerdie darauf herumstolziren, sind abgeschmackt. Amgelungensten und wenigsten zu tadeln sind die Fi-scher, welche ihr Gebet verrichten, obgleich auch hierder Augenpunkt nicht ganz richtig durchgchaltcn ist.