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nigstcii in der Art kannten, nnd außer Acht gelassen,daß er neben einem mit aller Farbenpracht geschmück-ten Weichling knicet, welcher nach spanischer Arteinen Kamm in den Haaren tragt. Sonst hättenwir in Betreff der Haltung und der Mienen derAnwesenden nur den Krieger zu tadeln, welcher rechtsim Bilde mit einer nicht zu rechtfertigenden Hastnnd mit aufgebrachten Mienen in die Scene stürzt,als habe er Zank mit einem der Zuhörer*).
10. Die Fischcrhütte am See von W. Poseans Düsseldorf. An der schmalen Bucht einesSees, welcher rings von hohen Felsen, die uns auchdurch eine Krümmung die weitere Aussicht auf denSec selbst versperren, umschlossen ist, lehnt sich rechtsan eine Felswand eine ärmliche, strohgedeckte Fischer-Hütte. Im Vorgrunde sind einige Fischer, die Be-wohner jener Hütte, mit der Ausübung ihres mühe-vollen Tagewerkes beschäftigt. Zur Linken windetsich ein schmales Thal durch die Felsen. — Die An-ordnung des Ganzen und seine Zusammenstellung sindvortrefflich, und vorzüglich verdient die Zeichnung derFelsen, die ans Grauwackcnschiefcr bestehen, allesLob. Nur in Beziehung auf das Colvrit möchtenwir den Künstler noch an ein fleißigeres Studiumder Natur ermahnen, da der graue Ton, worin erden Thcil, wo die Hütte steht, und überhaupt denBoden gehalten hat, der dadurch mit der Asche desausgebrannten Feuers, das vor der Hütte sich befin-det, fast eine Färbung bekommen hat, nirgends in
») Das hier Getadelte ist an dem ausgeführten Bilde ver-bessert.