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Schürze die Brille abwischend, schielt sie von derSeite nach der Zeitung, um, so sehr hat der heftigeStreit ihren Stumpfsinn überwunden, daraus mitihren leiblichen Augen sich über die Richtigkeit derden Streit veranlassenden Stelle zu überzeugen, undhieraus eine Meinung und Entscheidung sich zu bil-den, da sie, wie ihre Miene offenbart, dem Fort-gange des Streites durchaus nicht hat folgen kön-nen. Den Zank und Lärm vollständig zu machen,und den Aufruhr und die Verwirrung, die das Ein-dringen fremder Ansichten in dem ruhigen Hause her-vorgcbracht hat, noch mehr zu bezeichnen, hat derMaler den Streit auch auf die Thiere ausgedehnt.Die Hauskatze hat sich schon auf einen Stubl ge-flüchtet, von wo herab sie sich gegen die Angriffedes fremden Ankömmlings, eines struppigen Hundesvertheidigt. Als scherzhafte, symbolische Andeutungerblickt man noch auf einem Ncbentischc ein paarStockfische.
Das Stück zeigt uns, daß der Künstler keineswegsoberflächlich, sondern mit Liebe seinen Gegenstandaufgefaßt und behandelt hat. Jeder Zug ist unmit-telbar aus dem Leben gegriffen. Der verbissene Aer-gcr, verbunden mit dem blinden Eifer, über denandern zu triumphircn, die durch die Blässe des Ge-sichtes, das sprühende Auge, durch die heftige Bewe-gung der Arme, die geballte Faust, durch die An-strengung aller Muskeln des Körpers, und dessenganze Stellung ansgedrückt sind, und die Gering-schätzung und Verachtung des andern, welche ausder nachläßigen und verächtlichen Bewegung derHand, aus jedem Zuge des Gesichtes und aus der ganzenKörperhaltung hervorgeht, sind unübertrefflich. Auf
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