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Gedichtes keine Begründung. Eher dürften wir unsseine Züge zwar strenge und zürnend, zugleich abervon Schmerz bewegt denken, den er als Vater, wenner nicht ein Unmensch war, nothwcndig darüber füh-len mußte, daß er gezwungen war, seinen Sohn alsschuldig zu vcrnrtheilen, und ihn von sich zu stoßen,bis er seine Schmach gerächt und ausgewaschenhätte. Ebenso ist der blinde Eifer, den der Künstlerden Vater durch das Umstoßen eines Glaseö an denTag legen läßt, hier durchaus nicht an der Stelle,und liegt auch nicht in dem Charakter des alten Rit-ters, der zwar mit eiserner Strenge, aber gerechtnach den Ansichten der damaligen Zeit, und nichtunbedachtstem, sondern nach ruhiger Ucberlcgungstraft. Sehen wir auf das Ganze und seine Anord-nung, so scheint uns die Stellung der beiden Figu-ren zu einander nicht ganz gelungen zu sein. DerVater tritt zu weit in den Hintergrund, was für dieHandlung nicht vorteilhaft ist, mid was uns sogarüber seine Stellung, ob er sitze, oder stehe, in Unge-wißheit läßt; jedenfalls hätte der Maler diese Un-gewißheit durch eine, auch den Localitäten angemes-sene, Beleuchtung vermeiden müssen. — Vom selbenMeister zieren noch zwei Portraits die Ausstellung,sie sind vortrefflich behandelt, mit großer Genauig-keit ausgeführt und überall gerundet.
8. Die Politiker von I. P. Haseukleveraus Remscheid, ein in Auffassung und Darstellunggleich gelungenes Genrebild. In der Mitte einerkleinen Stube sehen wir an einem Tische zwei Leutesitzen, die in einem eifrigen Gespräche begriffen sind.Aus ihren funkelnden Blicken und zornigen Gcbcrdenmerken wir leicht, daß ihre Unterhaltung keine fried-
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