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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
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keit der Finger etwas zu entstellend, als daß wirnicht den Künstler ernstlich zu erinnern für unserePflicht halten müßten, daß er in Betreff dieses Punk-tes sein Studium noch zu vcrvollkommcncu habe.Endlich finden wir zu bemerken, daß das Ruhelagcr,auf welchem die Kranke liegt, und welches wederLehnstuhl noch Bett, sondern ein unglückliches Mit-telding von beiden ist, kein passendes für die Dar-stellung genannt werden kann. Bei der Betrachtungdes Gemäldes drängt sich uns ganz unwillkührlichder Gedanke auf, ob die Kranke denn wohl ans sol-chem Lager sich ausznruhcn im Stande sein möchte,und das dürste dem Künstler Fingerzeig genug sein,das er nicht glücklich gewählt habe.

5. Eine Burgruine von Heinrich Funk aus.Herford. Au einer tiefen Schlucht und durch diesevon einem dicht daran liegenden Granitbcrgc ge-trennt, erheben sich die stolzen Trümmer einer ro-mantischen Burg. Durch die Schlucht hat man Aus-sicht weit in das Land hinein, im Vvrgrundc Ver-wesung und gewaltige Massen; im Hintergrund lieb-liches Land hell erleuchtet. Alles gut aufgcfaßt undmit Fleiß gemalt. Und doch hat das Bild etwasVerletzendes. Man fragt sich lange vergebens nachder Ursache, bis man entdeckt, daß die Linien derBurg selbst untereinander aus der Perspective fallen.Der Fehler ist so künstlich versteckt, daß man ihnerst nach langem Suchen findet.

Die Ausführung und Beleuchtung in Funks Abcnd-landschaft verdient mehr Anerkennung als unser flüch-tiger Blick ihr gewähren kann.