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von der Gattin hätte wcggewendet sein dürfen, vonder sich ablöscndcn Hälfte seines Ichs; oder dochwenigstens nicht ganz von dem Kreise, über welchenhinaus ihn die erhabene Resignation erheben soll.Nicht minder scheint uns seine zusammcngesunkcneund sitzende Stellung unangcmcsicn, wir erblickendarin viel zu wenig Anthcil, ein allzngroßcs Phlegma.
Die Stellung des Knaben mit seinem ängstlichenHindrängcn zu der Mutter ist uns viel zu schwülstig.Es kann ein Kind, welches kaum Begriffe hat, un-möglich zu einer solchen Handlung zngelasscn werden.Was die erhabenen Worte der Religion zu wirkenim Stande sind, das mochte wohl durch des KindesWeinen sich wieder vernichten. Ist cs nun zwarwahr, daß durch des Knaben Anwesenheit derEffekt des Bildes bedeutend vermehrt wird, so istaber auch eben so wahr, daß die Kunst überhauptund die Malerkunst namentlich solchem Charlatanis-muö niemals dienen kann.
Endlich die kranke Frau selbst betreffend, so ist dasihr bcigelegte Eolorit viel zu grell. Mag auch dieZersetzung der Säfte im hektischen Körper und diedadurch bewirkte Hautfarbe eine auffallende sein, soist sie doch keincswcgcs so, wie sie der Maler gege-ben hat, für diese durchsichtige, glasige Haut, fürdiese aufgedunsenen Züge, mit ihrer weichen wider-natürlichen Rothe möchte er wohl vergebens ein Ori-ginal uns zu zeigen sich bemühen. Das Schlechtestean dem Gemälde sind die gefallenen Hände derKranken; ist zwar die Anatomie dieses Thciles desmenschlichen Körpers schwierig, und muß man daherüber diesen Punkt etwas nachsichtig abnrthcilcn, soist doch in dem gegenwärtigen Bilde die Unförmlich-