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Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836
Entstehung
Seite
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vortrefflich und die Stellung des Geistlichen an sichbetrachtet (abgesehen von dem übel angebrachtenschweren Folianten unter seinem Arme), das ganzeKolorit an ihm, und insbesondere sein Kops undseine Kleidung sind ausgezeichnet. Das ist aber anchdie Lichtseite des Bildes, über die wir seine Schat-tenseite nicht vergessen dürfen. Was in dieser Be-ziehung am meisten störend cinwirkt, ist, daß mankeine gehörige Einheit in der Handlung wahrnimmt.Der Geistliche steht keineswegcö als ein solcher, derzur Tröstung und Erbauung der Anwesenden spricht,sondern als ein tiefer Denker, der in sich hineinsieht,und gerade auf dem Wege ist in langer Stacht derZweifel Heilung zu finden. Stände er allein da, einfrommer Forscher erhabener Wahrheiten, wir würdenuns vor ihm beugen müssen, dem großen, kräftigenGeiste in vergänglicher Hülle, aber hier, wo er zuandern sprechend gedacht werden soll, wo er AndernTröstung zu bringen da ist, hier hat ihn der Malerviel zu sehr aus der Scene gehalten. Tadclnswcr-ther noch ist die Stellung des Gatten. Seine ge-kreuzten Beine sind eine gemeine Stellung, die an-derswo, nur nicht hier, am Platze sein mag, wo essich um einen Scclcnkampf handelt. Auch die Dar-stellung , daß seine Augen, von der Handlung ganzabgewandt, zu Boden blicken, scheint uns recht un-glücklich gewählt. Mag der Maler sich gedacht ha-ben, der Gatte sei durch die erhabenen Wahrheitendes Trösters ganz von der Handlung abgezogenund in sich gekehrt: so können wir doch einen sol-chen erhabenen Gedanken mit den betrübten Mienennicht vereinigen, und dann scheint cs uns auch, daßselbst in einem solchen Falle das Auge nicht ganz